Es ist Winter und eine große Anzahl von jungen Runaways kommen wegen des milden Klimas nach Austin. Viele von ihnen lernen wir in unserem Cream and Sugar Wohnwagen kennen, denn das ist ein beliebter Aufenthaltsort für sie.
Oft haben wir die Möglichkeit mit ihnen über Jesus zu reden oder für sie zu beten. Manchmal treffen wir auch Leute, die sich nach Veränderung in ihrem Leben sehnen. Viele brauchen eigentlich nur einen Ort, wo sie zur Ruhe kommen und ein neues Leben beginnen können.
Deshalb sind wir so begeistert über unser LIFEHOUSE Grundstück! Im Moment können wir zwei Leute bei uns aufnehmen. Wir haben einen umgebauten Schulbus, der uns als kleines Apartment für LIFE Training Teilnehmer dient.
Von jetzt an können wir unseren Freunden von der Straße sagen: “Kommt doch einfach mit uns nach Hause. Wir werden euch helfen, noch einmal neu anzufangen.”
Junge Frau in Kälte zurückgelassen
In den letzten Wochen hatten wir einige gute Einsätze, und wir erleben eine größere Offenheit für Jesus.
Mit vielen Leuten hatten wir sehr gute Gespräche und einige haben sich über unser LIFE Training Programm informiert. Wir können es kaum erwarten loszulegen.

Wir empfinden eine zunehmende Dringlichkeit, junge Menschen von der Straße bei uns aufzunehmen.
Im letzten Monat sind mehrere junge Obdachlose an einer Überdosis Heroin gestorben. Einige von ihnen waren regelmäßige Gäste in unserem “Cream And Sugar” Wohnwagen. An einem Nachmittag konnten wir ganz praktisch helfen. Einige Leute haben, in der Nähe unseres Cream And Sugar Wohnwagens, Whisky getrunken und es ging drunter und drüber. Einem der Mädchen ging es gar nicht gut. Sie hatte viel zu viel getrunken, und musste sich ständig übergeben. Wir brachten ihr viel Wasser und haben immer wieder mal geschaut, ob mit ihr alles in Ordnung ist.
Plötzlich gingen alle anderen weg und ließen sie einfach mitten auf dem Parkplatz liegen. Zu dieser Zeit hat sie fest geschlafen und die Außentemperatur betrug 1°C. Nachdem wir einige von ihren Freunden wieder gefunden hatten, konnten wir sie nach Hause fahren. Wir wollten unbedingt sicherstellen, dass ihr nichts passiert.
Viele Leute da draußen sind innerlich zerbrochen und fühlen, dass sie keine Hoffnung haben - keine Zukunft. Jesus will ihnen neues Leben geben. Leben in Fülle. Das ist die Botschaft die wir bringen, und deshalb sind wir hier.
Helfen sie mit!
Mit all den Entwicklungen in unserem Dienst realisieren wir, dass Gott uns auf eine neue Ebene von geistlicher und finanzieller Verantwortung bringt.
Wir suchen nach Leuten die uns bei der Deckung der anfallenden Kosten helfen möchten.
Hier eine Übersicht:
| LIFE Training Teilnehmer: |
$200 / Monat |
| LIFEHOUSE Nebenkosten: |
$830 / Monat |
| Einsätze: |
$200 / Monat |
| Gesamt: |
$1600 / Monat |
Wenn sie uns mit einer regelmäßigen Spende, oder mit einem einmaligen Betrag unterstützen möchten, finden sie hier weitere Informationen.
Vielen herzlichen Dank!

Die Arbeit von HELP “City Mission/Father’s House” kümmert sich um Straßenkinder in Manila.
Kurz vor Weihnachten konnten wir Jenalyn (10J.) im Fathers House aufnehmen.
Wir kannten sie von unseren Einsätzen auf der Straße, wo sie bereits Klebstoff schnüffelte und rauchte.
Ihr Vater starb vor einigen Monaten. „Zuhause“ (eine winzige 1-Zimmer Hütte im Slum) hielt sie nichts und so schlug sie sich auf der Straße durch.
Im Fathers House genießt sie es, wieder Kind sein zu dürfen. Sie ist dankbar für jede Zuwendung, ist begeistert dass sie bereits Fahrrad und Rollerblade fahren gelernt hat und geht jeden Tag fröhlich zur Schule.
Als ich ihr vor kurzem neue Kleider gekauft habe, hat sie diese sorgfältig im Schrank verstaut und nicht angezogen. Als ich sie fragte, ob ihr denn die Kleider nicht gefallen würden meinte sie:“Doch, natürlich, aber sie sind doch viel zu schade zum anziehen!“
Als wir eines Abends für sie beteten, konnte sie kaum aufhören zu weinen und erzählte hinterher, dass sie Gottes Liebe und Trost erlebt hat.
Es ist toll zu sehen, wie sehr Jenalyn aufblüht und wie glücklich sie im Fathers House ist.
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Ein junger Mann, der den “Anderen Dienst im Ausland” (ADIA) bei HELP Mongolei absolviert berichtet:
Im Enerel
‘Enerel’ so werden die Räume hier in der Base genannt, in denen Obdachlose und Betrunkene übernachten können. Übersetzt heißt es einfach Erbarmen, Barmherzigkeit. Schon die letzten Winter war immer wieder ein Auto unterwegs um Betrunkene einzusammeln und sie so vor dem Erfrieren zu retten.
Diesen Winter sind die Türen außerdem an drei Tagen der Woche für Obdachlose offen. Die meisten davon verbringen den Winter in Fernwärmeschächten denn der Winter hier ist hart. Wenn man nicht gezwungen ist länger draußen zu bleiben ist, es kein Problem.
Ich laufe auch bei - 35°C immer noch mit meinen Hallenturnschuhen rum, weil man mit denen super über die glatten Straßen schlittern kann, aber nicht jeder hat eben das Privileg sich die meiste Zeit in warmen Häusern aufzuhalten.
Ein mal die Woche übernachte ich eben im Enerel. Das ist immer eine herausfordernde, meist anstrengende, aber total schöne Arbeit und gerade dieser Samstag kann dafür ganz gut als Beispiel dienen. Um halb acht treffen wir uns immer als Team um für die Zeit zu beten. Während dessen wird in der Küche schon das Essen für die Leute vorbereitet. Um Acht Uhr machen wir die Tür auf und einer nach dem anderen kommt in die warme Stube. Baatarsuch unser Leiter empfängt sie immer mit einem herzlichen Lachen begrüßt sie und durchsucht ihre Sachen nach Alkohol und gefährlichen Gegenständen, die sie dann am nächsten Morgen zurück bekommen. Viele sind angetrunken oder auch betrunken, aber alle können noch allein gehen und sind freundlich. Aber jetzt zu diesem Samstag.
Die Polizei hatte schon im Vorfeld angerufen, dass sie ein paar Leute aufgesammelt hat, die wir abholen können. In den kleinen Polizeistationen fehlen Entnüchterungszellen und die Polizisten sind froh, wenn sie die Betrunkenen vom Hals haben. Nachdem nun auch mein mongolischer Führerschein umgeschrieben wurde, war ich dieses mal als Fahrer dran und so ist ein Teil unserer Gruppe mit dem Büsle losgefahren. In der Nähe des Marktes (Dsach) ist ein Viertel dessen Anblick schon einiges über die Umstände sagt. Dort ist eben auch eine kleine Polizeistation von der wir zuerst zwei Betrunkene abholten. Zwei Polizisten sind dann gleich noch mit ins Auto gekommen und haben eine kleine Runde mit uns gedreht. Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen weiteren Betrunkenen ins Auto geladen und die zwei Uniformierten raus gelassen. Die Betrunkenen haben wir dann ins Enerel gelegt, wobei man dabei erst merkt wie schwer so mancher Mann sein kann. Einmal im warmen Bett fällt es denen, nach kurzem mosern, auch nicht schwer bis zum nächsten Morgen durch zu schlafen. Als wir zurückkamen war die Wundversorgung noch nicht ganz vorbei, so dass ich da noch ein bisschen helfen konnte. Bei den Hygienebedingungen auf der Straße, kann man sich wohl vorstellen wie so manche Wunde entsteht und dann eben abheilt. Heute wurden auch zwei Männer zum Krankenhaus gebracht, dem einen müssen wohl die Zehen amputiert werden. Nach der Wundversorgung gibt es dann Essen. Ein Mann hatte ein paar Stückchen Gebäck in einer Tüte mitgebracht und davon natürlich auch was abgegeben.
Als sich jedoch jemand was nahm den er nicht kannte wurde er wütend. Auf der Straße schließen sich viele in offene Gruppen zusammen. Sein Nachbar hat die Wut sofort übernommen und hatte gleich einen Holzhocker in der Hand. Da war es ganz gut, dass ich direkt daneben stand um ihm den wegzunehmen. Es ist sowieso auch echt praktisch etwas größer zu sein so hat man auch als Duu (kleiner Bruder) mehr Respekt. Die Unruhestifter sind dann rausgeflogen, so dass sich ihnen auch gleich ihre Gruppe angeschlossen hat. Nach dem Essen gibt es immer eine kurze Andacht, bei der es dieses Mal im Gegensatz zu sonst absolut unruhig war. Dann ist Schlafenszeit, zumindest für die die übernachten. Wir spülen und desinfizieren noch alles Besteck und Geschirr und nach einem Tee geht es dann auch für uns ins Bett.
Der Schlaf ist richtig erholsam so ungefähr wie in einem Regionalzug neben der Tür zum Klo, immer mal wieder steht jemand auf und schaut woher der Lärm kommt, oder wie dieses Mal, ermahnt diejenigen, die sich nochmal eine Zigarette angezündet haben. In der Früh gibt es dann Brot zum Frühstück und alle gehen nach und nach, die Betrunkenen die wir mit dem Auto aufgelesen haben fragen wie sie hier hergekommen sind und viele bedanken sich. Sobald dann alle gegangen sind geht’s für uns nochmal mit Putzen los. Bei aller Entbehrung ist das immer eine geniale Zeit.
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Ausflug vom “Father’s House” von HELP Philippinen auf die Insel Mindoro.
“Am Samstagmorgen um 5:30 ging es los. 40 Mann brachen auf nach Tamaraw Beach mit 5 Autos und jeder Menge Gepäck. Nach einer zweistündigen Autofahrt und einer Bootsfahrt, bei der so gut wie jeder eingeschlafen ist, waren wir am Ziel. Wir wurden direkt an den Strand des Tamaraw Beach Resorts gebracht und dann begann unser Urlaub. Die Kinder waren eigentlich die ganze Zeit kaum aus dem Wasser zu bekommen, auch wenn am ersten Tag das Wetter nicht ganz optimal war und es somit schon sehr frisch wurde.
Aber nicht nur das Wasser haben wir genießen können, sondern auch die vielen Spiele, die veranstaltet wurden, wie z.B. ein Sandskulpturenwettbewerb, eine Schatzsuche und Olympische Spiele.
Zudem haben wir noch eine Fahrt mit dem “Glass Bottom Boat” gemacht, mit dem man die Fische, Korallen und sogar eine Schildkröte, aus dem Boot durch eine Glasscheibe beobachten konnte.
Wir Mädels haben zusätzlich noch eine Fahrt auf dem “Banana Boat” gemacht, die allerdings nach 15 Minuten auf offener See zu Ende ging, da das Benzin ausgegangen war, also mussten wir von dem “Glass Bottom Boat” abgeschleppt werden (was sehr lustig aussah).
Ein besonderes Highlight war die Taufe von 3 unserer Mädels, die natürlich im Meer durchgeführt wurde. Am letzten Abend haben wir als Abschluss noch ein Lagerfeuer gemacht, wo neben Würstchen und Marshmallows, auch lebende Krabben von Kuya Jr gegrillt wurden.
Wir hatten wirklich 3 tolle Tage, alle (auch manche Filipinos) einen Sonnenbrand und eigentlich noch keine Lust wieder nach Hause zu kommen. Da das Leben aber leider nicht nur aus Mangoshakes und Sonnenschein besteht, ging es wieder nach Hause.
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Das sind die Mitarbeiter-Familien der neuen Alkoholiker-Reha von HELP-Mongolei.
Seit Wochen waren sie beschäftigt mit Bauen, Renovieren und Planen, jetzt ist es soweit, die neue Alkoholiker-Reha von HELP-Mongolei ist gestartet. Die Mitarbeiter berichten:
“Gestern haben wir den ersten Rehagast aufgenommen, sein Name ist ‘Tuwschen’. Er ist 27 Jahre alt, hat eine Ausbildung als Biologe und hat einige Jahre in seinem Beruf gearbeit.
Der Alkohol zerstörte fast alles in seinem Leben, die Familie, den Job… Die letzten Monate waren ein einziger Rausch. Nun will er weg von der Alkoholsucht. Wir empfinden ihn als echt und ungezwungen und sind gespannt, wie er sich entwickelt. Aus eigenen Erfahrungen wisssen wir, dass mit Gottes Hilfe auch in diesem Bereich vieles möglich ist.”
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