Okt
29

Philippinen - Tuesday night

Posted by HELPer in HELP Philippinen

Einsatz bei den Straßenkindern - HELP City Mission Manila

Während die Behörden auf den Philippinen noch keine Sturm-Entwarnung geben, macht unser Team von der “City Mission” erneut Einsätze bei den Straßenkindern.
Eine Einsatzteilnehmerin berichtet: “Heute Abend sind wir endlich wieder an die bekannte Straßenecke gegangen, um dort mit den Straßenkindern, Drogenabhängigen und Prostituierten Zeit zu verbringen. Zunächst haben wir nur die Kinder angetroffen, da ein paar Meter weiter ein Soldatentrupp stand, blieben die Älteren erst einmal fern.

Die Kinder hatten uns schon vermisst und fragten, wo denn ihre Bilder wären, die ich das letzte Mal gemacht habe. Ich musste ihnen versprechen, dass ich bis Weihnachten dann welche für sie hätte. Die Zeit mit den Kindern war eigentlich ziemlich cool. Eine Mitarbeiterin, Rose, hatte Kinderbücher mitgebracht, die wir ihnen dann vorlasen. Manchmal spielten wir mit ihnen oder ich musste Bilder von ihnen machen.

Ein Junge war sehr interessiert am Father‘s House und als wir ihm Bilder zeigten, sagte er direkt: ”Nehmt mich bitte mit!” Etwas später, als die Polizei dann verschwunden war, kamen auch die älteren Jungs und Mädchen. Wir hatten die Gelegenheit mit ein paar von ihnen zu reden.

Ich war leider sehr eingenommen vom Fotos machen, denn jede Minute wurde ich von irgendjemandem gefragt, ob ich nicht auch von ihm ein Bild machen könne. Trotzdem war es für mich toll, dabei zu sein. Ich “spüre” regelrecht wie Jesus diese Kinder liebt und glaube, dass es da andere Pläne für sie gibt, als auf der Straße zu leben.”
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Okt
26

Mongolei - Ende einer Odysse

Posted by HELPer in HELP Mongolei

HELP International - Kinderhaus in der Mongolei
Von HELP-Mongolei. Wir kennen Enkusch (9) schon seit sieben Jahren. Damals kam er mit seinen Eltern und seinem älteren Bruder von einem Leben auf dem Müllberg in unsere Notaufnahme.

Später bekamen sie ein Ger (mongolisches Rundzelt) und versuchten einen Neuanfang. Leider wurde der Alkohol zu ihrem Stolperstein und sie verloren alles, was sie hatten. Streit und Gewalt waren an der Tagesordnung, immer fehlte es am Nötigsten…

Im Juni erfuhren wir, dass Enkuschs Vater im Gefängnis und seine Mutter mit einem Freund verschwunden war. Sein Bruder wurde von der Großmutter aufgenommen wo er es gut hatte. Enkusch aber wurde erstmal zwischen verschiedenen Verwandten hin- und hergeschoben.

Nun wurden wir angefragt, ihn aufzunehmen und das tun wir gerne. Enkusch soll in unserer Kinderhaus-Familie ein Zuhause bekommen, wo er sich willkommen und geliebt fühlen kann.
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Okt
22

Philippinen - Mitarbeitertraining trotz Sturm

Posted by HELPer in HELP Philippinen

philippines_2.jpgMitten in den Herausforderungen der Tropenstürme führte HELP-Philippinen das “Set Free Training” durch, eine Schulung für vollzeitige Mitarbeiter in sozialmissionarischen Diensten. Unser Team berichtet:

“Mit einem schönen Abend mit grillen und toller Gemeinschaft gingen vier Wochen intensiven Zusammenlebens, gemeinsamen Einsätzen und viel gutem Input zu Ende. Es war einfach toll, aus so vielen Nationen zusammenzukommen (wir haben hier 8 Nationen repräsentiert).

Nach der ersten Woche des Trainings wütete der Taifun Ketsana über das Land, von dem wir ja auch berichtet hatten. Ein Erlebnis aus dieser Zeit: Auf dem Weg zu einer Lehreinheit mussten wir vor einer Brücke halten, da der Fluss über die Brücke schoß. Abgeschnitten von unserem Haus konnten wir erst am nächsten Tag nach Hause fahren.

Mit allen Teilnehmern des Trainings konnten wir dann Einsätze machen in besonders betroffenen Gebieten. Wir konnten helfen beim Saubermachen, Hütten bauen und haben Hilfsgüter verteilt. Alle waren sehr berührt von der Not und auch de positiven Haltung der Philippinos! Besonders war auch ein Nachmittag, als wir mitten im Chaos und Schlamm einen Gottesdienst für die Leute gefeiert haben.

Wir hatten tolle Gastlehrer (z.B. Walter und Irene Heidenreich und Bernd und Susanne Mette), die jahrelang verantwortlich im Dienst stehen. Außerdem haben wir sehr viel voneinander lernen können und haben besonders auch die Gemeinschaft sehr genossen! Danke allen, die ihr hier mitangepackt und mitgetragen habt!!”


Okt
15

Philippinen - Es regnet wieder!

Posted by HELPer in HELP Philippinen

Direkt von den Philippinen hören wir: “Es gießt seit 2 Tagen wieder in Strömen in Manila.
Das alte Wasser ist aber noch nicht weg, es sieht gar nicht gut aus. Bis jetzt gibt es hunderte von Toten, viele Vermisste und Tausende ohne Obdach. Es herrscht natürlich Seuchengefahr. Zum Teil laufen Menschen total geschockt und verwirrt herum, weil sie alles u jeden verloren haben. Normalerweise ist jetzt bis April Sommerzeit.
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Okt
14

Philippinenstürme - Praktischer Einsatz

Posted by HELPer in HELP Philippinen

Hilfe nach dem Tropensturm auf den Philippinen


Eine HELP-Einsatzteilnehmerin berichtet.
Heute hatte ich noch einmal die Gelegenheit mit auf Einsatz zu gehen. Am Morgen haben wir circa 70 Taschen voller Kleidung gepackt, die wir von einer Kirche aus der Nähe bekommen haben. Am Nachmittag ging es dann los zu unseren gewohnten Plätzen.
Viele Gebiete sahen schon viel besser aus, denn die Regierung hat sehr geholfen aufzuräumen.
Nicht so gut ist allerdings, dass sie eine neue Müllkippe eröffnet haben, direkt in deinem Slumgebiet, vor der jetzt die Mülltransporter Schlage stehen. Falls noch eine Flut kommen würde, wäre der ganze Müll wieder überall verteilt.
Die Menschen dort waren alle sehr beschäftigt und viele wurden jetzt auch bezahlt, um aufräumen zu helfen. Das Lustige daran war nur die Art und Weise, wie sie versuchten den Dreck aus den Gebieten zu transportieren. Sie benutzen so gut wie alles: leere Körbe, die Gitterabdeckung von Ventilatoren oder aufgeschnittene Wasserbehälter, die sie dann an einer Schnur hinter sich her zogen, nur um ein kleines Häuflein Matsch an eine andere Straßenecke zu bringen.
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Okt
12

Philippinen - Die Tropenstürme

Posted by HELPer in HELP Philippinen

Die Not auf den Philippinen ist noch nicht vorbei. Viele Menschen haben keine richtige Unterkunft und sind noch von Trümmern und Schlamm umgeben. Das Team von HELP jeep.jpghilippinen wurde nur vergleichweise leicht betroffen. Die Herausforderung für unsere Leute besteht nun darin, die Dienste trotz der schwierigen Umstände weiterzuführen (Straßenkinderarbeit, Drogenreha etc.) und gleichzeitig zu sehen ob es Möglichkeiten für Hilfeleistungen gibt. Vereinzelt hatten die Mitabeiter schon Wiederaufbauhilfe geleistet.
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Okt
12

Sibirien - Harte Jungs helfen

Posted by HELPer in HELP Sibirien

Drogenreha Omsk
HELP-Drogenreha Omsk. “Mitte September war bei uns Kartoffelernte. Anna Andrewna, eine ältere gläubige Frau, die mit ihrem kranken Vater und invaliden Bruder in einem bescheidenen Häuschen wohnt, wusste nicht, wie sie diese schwere Arbeit alleine schaffen sollte.

Als einige unserer Rehabilitanden ihr kostenlose Hilfe anboten, konnte sie es kaum fassen und war sichtlich berührt. Obwohl unsere Jungs dafür ihren freien Nachmittag opferten und danach hundemüde ins Bett fielen, waren auch sie am Ende zufrieden. Es stimmt:
‘Geben ist seliger als Nehmen!’ (Apg.20,35b)

Hochzeit bei der HELP-DrogenrehaVitali, der vor gut zwei Jahren seine Reha beendet hat und durch dessen Beispiel viele weitere Rehagäste zu uns kamen, heiratete am 20. September und wohnt jetzt mit seiner Frau ca. 200 Meter von unserem Zentrum entfernt. Wir freuen uns und sind gespannt, was sich daraus noch entwickeln wird.”
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Okt
8

Aufmerksamkeit und Respekt

Posted by usa in Allgemein, Freunde, HELP USA, Persönlich, Einsätze, USA-Einsätze 09

Im Moment haben wir ein Team von unserer Missionsschule in Deutschland zu Besuch. Die Schülerinnen und Schüler sind fleißig mit dabei uns beim Aufbau des Lifehouse Trainings Zentrums zu helfen.

Hier nun ein kurzer Bericht aus ihrer Sicht:

Mein Name ist Benny Schäfer und ich hatte das Privileg, in den letzten sechs Wochen mein Leben mit den Mitarbeitern von HELP for all Nations und dem Dienst Cream and Sugar zu teilen.
Ich möchte euch nun einen kleinen Einblick geben, in das, was ich in dieser Zeit erlebt habe.
Zum einen war da die Arbeit am “Lifehouse Training Center”. In den letzten Wochen haben wir gemeinsam ein Wohnung für Lifehouse Mitarbeiter renoviert und umgebaut.

Es hat riesen Spass gemacht, sich dem ganz normalen Wahnsinn einer Baustelle hinzugeben. Zwischen schrauben, streichen, bauen, buddeln, putzen, lachen und singen, lagen die Nerven auch mal blank, aber das gehört dazu.

Zum anderen waren da noch die Einsätze in Austin. Es war eine echte Ehre mit den HELP Mitarbeitern auf die Straße zu gehen und den Runaways und Obdachlosen zu dienen.

Man konnte eine echte Offenheit und absolute Annahme bei den Leuten spüren, sobald sie hörten, dass wir Freunde von Cream And Sugar sind. Der Dienst dreht sich gar nicht so sehr um die Verpflegung, sondern um Aufmerksamkeit und Respekt.
Die Menschen von der Straße können im “Cream And Sugar Wohnwagen” Christen erleben, die ihnen zuhören und sich wirklich für sie interessieren. So erfahren sie ganz persönlich die Liebe Gottes. Es wird handfest und spürbar. Das unterscheidet das HELP Team von anderen Versorgungsstellen in Austin.

So nun zu dem, was sich in mir an Veränderung vollzogen hat. Das absolut schöne und echt begeisternde war es zu erleben, wie Jesus mich getragen und geführt hat.
Mit viel Liebe hat er mich auf Schwächen in meinem Charakter aufmerksam gemacht und ist mit mir durch den Schmerz der Veränderung gegangen. Ich bin in meiner Beziehung zu Jesus in dieser Zeit sehr gewachsen und es das Erlebte hat meinen Glauben gefestigt.

Ich danke Gott und dem HELP-Team für die Zeit in Austin. Es war sehr segensreich und absolut erbauend. :: Benny Schäfer

Mehr Informationen zu Einsätzen und Praktika bei HELP for all Nations finden sie unter: http://www.hfan.org/de/praktikum/

Es gibt viele Möglichkeiten, mit den aktuellsten Entwicklungen bei HELP for all Nations auf dem Laufenden zu bleiben. Sie können unser Freund auf Facebook werden oder uns auf Twitter folgen. Wir haben auch einen flickr photostream. Hier finden sie aktuelle Bilder von unseren Renovierungsarbeiten.


Okt
5

Tropenstürme Philippinen - Bericht und Bilder

Posted by HELPer in HELP Philippinen, Taifun

Zur aktuellen Lage auf den Philippinen. Unser Team von ‘Father’s House / City Mission’ berichtet.
“Die Straßen sind gefüllt mit Müllbergen von den tausenden Häusern, die überschwemmt wurden und wo nichts mehr zu gebrauchen ist (Möbel, Elektrogeräte, Spielsachen, Bücher, Kleidung….). Matsch und Schlamm noch überall, es stinkt modrig….dennoch: die Filipinos sind unermüdlich am Schlammschaufeln und preisen Gott, dass sie noch am Leben sind! Viele helfen, wo und wie sie können beim Aufräumen und sind fröhlich und dankbar dabei. Was für ein tolles Volk! Reich oder arm!

Angesichts der Tropenstürme sind die Filippinos sehr tapfer.Wir werden in den kommenden Wochen mit kleinen Teams weiter helfen, wo wir können: Baumaterialien kaufen, Essen verteilen, Mut machen und beten!

SMS von der Direktorin
Die Schule der Father’s House Kinder war auch total überflutet und alle Bücher und Spielsachen sind zerstört. Bei den Aufräumarbeiten hatten wir geholfen und bekamen heute folgende SMS von der Direktorin:

‘Wir sind immer noch am Putzen. Trotz des Sturms und der Tragödie, die geschehen ist, habe ich eine wunderschöne Erinnerung an dieses Ereignis aufgrund dessen, was ihr für uns getan habt. Wir sind für immer dankbar für eure Hilfe und euer Sorgen um uns. Viele haben für uns gebetet, aber ihr wart die Antwort auf unsere Gebete! Die Kinder im Father’s House sind gesegnet, dass sie euch haben. Vielen Dank an alle von euch, die uns geholfen haben. Ihr macht eurem Dienstnamen “HELP International“ alle Ehre.’ ”

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Spendenmöglichkeit:

HELP International Philippinen e.V.
Deutsche Bank PGK Hagen
BLZ 450 700 24, Konto 205 579 6
IBAN DE 52 450 700 240 205 579 600
SWIFT DEUT DE DB 450
Verwendungszweck: Ketsana-Hilfe


Okt
2

Philippinen - Tropensturm Ketsana

Posted by HELPer in HELP Philippinen, Taifun

3. Oktober +++ Update +++ Taifun Parma trifft Philippinen. +++ Geht an Manila vorbei. +++ Mehr >>
Hilfe beim Tropensturm Ketsana

Unser Team aus Manila berichtet. Der Sturm am vergangenen Samstag hat Manila buchstäblich unter Wasser gesetzt. Wie schon erwähnt sind wir alle in der HELP Gemeinschaft bewahrt und alle unsere Häuser sogar weitgehend trocken geblieben. In unserer direkten Nachbarschaft vom Father`s House sind Häuser bis in den 2.Stock vollständig unter Wasser gewesen und wurden ganze Autos weggespült.

Viele, reich und arm, haben alles verloren, was sie hatten. Wir hatten lange keinen Strom und das Internet ist heute erst wieder zugänglich. In den letzen Tagen haben wir versucht als City Mission und mit den Teilnehmern vom “Set Free Training” zu helfen wo wir können (notdürftig Hütten reparieren bzw. bauen, Häuser von Schlammassen befreien, Essen austeilen und natürlich für unser Land zu beten.

Wir sind tief berührt und beeindruckt von der Courage und dem positiven Geist der Filipinos. Keiner von uns hat bisher soviel Not auf einmal gesehen und doch sind die meisten unserer Freunde nicht am Aufgeben. Viele helfen sich gegenseitig und insgesamt rückt das Land zusammen. Viele Hilfsorganisationen sind unterwegs.

Für Samstag, den 3. Oktober ist ein neuer schwerer Sturm angesagt. Am späten Nachmittag des 2. Oktober beim Schreiben dieser Zeilen war es schon wieder total dunkel. Bitte betet doch mit uns, dass der Sturm abdreht und die Philippinen vor einer weiteren Tragödie bewahrt bleiben. Viele haben buchstäblich keine Häuser mehr und weiterer Regen, Sturm und Schlammassen wären katastrophal.

Spendenmöglichkeit:

HELP International Philippinen e.V.
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Verwendungszweck: Ketsana-Hilfe

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