Eine Mitarbeiterfamilie von HELP Philippinen berichtet: “Auf der Suche nach Zurüstung zur Mission, sind wir bei der FCJG (der Dachverband von HELP) in Lüdenscheid gelandet, wo wir zwei Jahre auf der SEM (Schule für Evangelisation und Mission) verbrachten. Danach gingen wir als Teil eines kleinen Pionierteams nach Afrika. Dort sind wir auf den Boden der Missionsrealität geholt worden. Alle Missionsromantik verschwand, als wir eng zusammen mit den Straßenjungs von Uganda lebten.
Nach drei Jahren gingen wir erst mal zurück nach Europa. In der Zwischenzeit wurde unser drittes Kind geboren. Wir hatten noch vieles zu lernen, und doch ließ uns der Gedanke an Mission nicht los. In Manila wurden dringend Mitarbeiter in der Drogenreha gesucht und wir waren bereit, ein weiteres Mal als Familie in ein uns fremdes Land aufzubrechen. Mittlerweile sind wir seit drei Jahren auf den Philippinen und fühlen uns am richtigen Platz. Unsere Kinder sind fröhlich und ausgeglichen und wir sind glücklich am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu sein.” Familie Pieren aus de Schweiz.
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Eine Mitarbeiterin von HELP Mongolei berichtet:
“Ich werde oft gefragt, wie mein Dienst hier in der Mongolei aussieht bzw. wie wir den Menschen vor Ort helfen. Dazu ein Beispiel der letzten Monate:
Samstagabend standen sie auf der Matte, genauer gesagt, auf der Matte von einer Mitarbeiterfamilie im HELP-Kinderhaus und platzten mitten in eine Geburtstagsfeier. Der große Bruder eines der aufgenommenen Kinder mit seiner Frau und einem kleinen Kind (23, 21 und 1 Jahr/e alt).
Kein Obdach. „Könnt ihr uns helfen…?“. Sie kamen in unsere Notschlafstelle, wo wir kurzfristig Leute aufnehmen und sie ein bisschen kennenlernen, um herauszufinden, ob und wie wir helfen können. Muncho, der junge Mann, hat Alkoholprobleme. Da HELP ab Herbst eine Reha starten wird, lag der Gedanke nahe, ihm für eine Zeit der Überbrückung ein Ger (mongolisches Rundzelt) zu geben. Wir haben öfters erlebt, dass einfach ein Ger zu schenken nicht wirklich hilft, wenn sich die Personen nicht verändern, frei werden wollen. Das neue Zuhause ist schnell verkauft, das Geld weg…
Muncho entschied sich, die Reha zu machen. Das bedeutet für uns viel praktische Arbeit: Ein Ger besorgen, rumfragen, wo das Ger geschützt aufgestellt werden kann, Stellplatz graben, Transport, Umzug, was ist nötig, was sollen sie selber nach und nach in Eigeninitiative erarbeiten, u.s.w. Schon während ihrer Zeit in der Notschlafstelle mussten fehlende Papiere besorgt werden, Lebensmittel eingekauft, für Beschäftigungsmöglichkeiten geschaut werden. Jeden Abend kommt jemand anderes und bleibt bis zum Frühstück, um mit den Aufgenommenen Zeit zu verbringen, sie kennenzulernen, im christlichen Glauben zu schulen, das Leben zu teilen… Wir hoffen, dass Muncho die richtigen Entscheidungen für seine Zukunft und die seiner jungen Familie treffen wird. Sarnai, ebenfalls eine junge Mutter, die einige Tage bei uns war, zog die Strasse vor. Aber: Wir beten…”

Noch viel zu tun auf dem neuen Grundstück von HELP-Texas. Hier soll das LIFE Training stattfinden, welches jungen Obdachlosen die Chance bietet, von der Straße wegzukommen. Der Clou: Die Teilnehmer leben mit dem Team, unterstützen sie bei den täglichen Aufgaben und werden Teil der Gemeinschaft.
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City Mission / Father’s House. Die Mitarbeiter der HELP City Mission gehen in Manila auf die Straßen und kümmern sich um die vielen Kinder, die dort verwahrlost leben. Wenn möglich, werden die Kinder im “Father’s House” aufgenommen, wo sie in einem guten Umfeld aufwachsen. Eine junge Frau, die als Straßenkind aufgenommen wurde und inzwischen Mitarbeiterin mit eigener kleinen Familie ist, hatte kürzlich ein besonderes Erlebnis:
“Sie hatte eine sehr belastete Beziehung zu ihrem Vater, da er für seine Hähne (die hier sehr wertvoll sind) mehr ausgegeben hat, als für seine Kinder. Als Kind wäre sie fast gestorben, weil der Vater kein Geld für Medizin ausgeben wollte. Er kam dann wegen Raub ins Gefängnis und sie landete in Manila auf der Straße. Als sie bei uns zum christlichen Glauben kam, empfand sie, sie solle ihrem Vater, der mittlerweile aus dem Gefängnis war, vergeben.
Sie erlebte Befreiung von Hass und Bitterkeit gegen ihn, aber das bedeutete noch nicht, dass er sich veränderte. Später wurde er sehr krank, hatte schließlich Wasser in der Lunge, blutende Magengeschwüre und mehr. An einem Samstag nach unserem Gottesdienst hatte unsere Mitarbeiterin keine Ruhe und fuhr mit ihrem Mann zu ihrem Vater. Bis dahin hatten Sie noch nichts über den Zustand des Vaters gewusst.
Als sie ankamen, saß er elendig in seiner Slumhütte und konnte nichts mehr zu sich nehmen. Der junge Ehemann nahm sich ein Herz und betete mit seinem Schwiegervater. Dieser vertraute sein Leben Gott an, betete und weinte. Dann suchten die beiden ihre Geschwister. Als sie zur Hütte zurückkehrten, war der Vater tot. In all der Trauer ist unsere Mitarbeiterin froh, dass ihre Beziehung zum Vater geklärt war und er im allerletzten Moment Frieden mit Gott gemacht hat.
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Fünf Tage mit dem LKW über Straßen und Graspisten, drei Tage mit dem Auto - das bedeutet der Umzug eines Mitarbeiterehepaars von HELP-Mongolei in den äußersten Westen des Landes. Dort leben hauptsächlich Kasachen und unsere Mitarbeiter wollen sie in Sprache und Handwerk ausbilden. Sie berichten:
“Durch den Wahlkampf im letzten Jahr ist die Dringlichkeit des Aufbaues von guten Berufsschulen und die Verbesserung der Ausbildung in Handwerksberufen im praktischen Bereich in aller Munde. Hier wollten wir ansetzen und haben im Erziehungs- und Bildungsministerium Gehör gefunden.
Ein erstes Gespräch mit einer kasachischen Professorin an einer Universität in Ulaan Baator verlief sehr positiv. Sie meinte: „Sie sind die richtigen Leute zur richtigen Zeit für den Ort!“. Unsere Papiere wurden in die Stadt geschickt und der Aimag Gouverneur (sozusagen der „Ministerpräsident des Bundeslandes“) wurde über uns unterrichtet. „Das ist genau, was wir brauchen!“ Ein Telefongespräch mit dem Rektor der Berufsschule brachte die nächste Ermutigung: „Praxisanleitung ist genau das, was wir brauchen! Und mit dem Sprachunterricht warten wir nicht bis zum neuen Schuljahr – wir beginnen gleich mit einem Ferien-Sprachkurs!“ ….
„Mittendrin“
Wir glauben, dass wir als Lehrer gute Möglichkeiten haben, nicht nur Fertigkeiten und Wissen zu vermitteln, sondern positiv prägen zu können. Als Menschen, die biblisch fundierte Werte leben und vermitteln wollen, erhoffen wir uns, Herzen zu gewinnen und Fragen nach einem christlichen Lebensstil aufzuwerfen. Gerade die Jugend liegt uns am Herzen und in der Gesellschaft möchten wir ein festes Standbein haben – und nun sind wir mittendrin! Wir hoffen natürlich, dass sich da noch viel mehr Möglichkeiten auftun.”
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Von den Mitarbeitern der Arche-Noah-Kinderarbeit auf den Philippinen.
“Ein ganz herzliches Danke für die grosszügigen Spenden, die für die medizinische Betreuung von Cris Joseph eingegangen sind (siehe HELP-Info 1/09, Seite 6 >>)!
Bei der Voruntersuchung unter Narkose hat sich der Verdacht bestätigt, dass ein Glaucom (hoher Augeninnendruck) vorliegt, doch leider auch noch weitere Fehlentwicklungen des Auges, die schon in der Schwangerschaft stattgefunden haben.
Mit der Operation vor ein paar Tagen, hat man erreicht, dass Cris Joseph keine Schmerzen mehr hat und der Druck nicht mehr so schnell hochgeht. Man merkt einen deutlichen Unterschied, er ist viel entspannter und weniger lichtempfindlich. Es scheint uns, als wäre er ein anderes Kind, man hat ihn das erste Mal laut lachen hören.
Vielen Dank!”
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Mehr als 40 Teilnehmer, die sich aus Schülern der “Schule für Evangelisation und Mission” und externen Besuchern zusammensetzten, trafen sich im Schulungszentrum Wislade und ließen sich vom Herzschlag Gottes für die Nationen berühren.
Dabei wurde “Mission” von unterschiedlichster Seite beleuchtet. Es gab persönliche Berichte von Missionaren, Seminare zum Thema ‘Kurzzeit-Einsätze’, ‘Gebet für die Nationen’, ‘kulturelle Besonderheiten’ und auch spezifische Länderworkshops.
Ein junger Mann berichtete von seinem Weg in den Dienst. “Ich musste mich immer wieder auf Gottes Pläne einstellen, um schließlich an dem Platz zu landen, wo ich wirklich etwas bewirken konnte.”
Durch sein Beispiel wurde auch die Barmherzigkeit Gottes deutlich. Sein “Investment” und das seiner Kollegen in das Leben eines schwerkranken jungen Mannes veränderte sowohl das Leben und die Familie dieses Jungen als auch dessen ganzes Umfeld. Es wurde deutlich: Wenn wir unseren Platz einnehmen, kann Gott große Dinge tun.
Stimmen:
“Ich war ‘einfach nur so’ gekommen war, ohne direkt einen Missions-Einsatz zu planen. Nach früheren Erfahrungen hatte ich das erstmal auf Eis gelegt. Jetzt war ich überrascht, wie sehr mich die Barmherzigkeit Gottes berührte. Das ganze Wochenende war super.”
“In einer Veranstaltung bin ich buchstäblich erschlagen von den ganzen Zahlen. Die Not scheint mir zu groß. Dann redet Gott zu mir: ‘Stell dich zur Verfügung, durch Dich kann ich Veränderung bewirken.’ Plötzlich bekommt das ganze Wochenende eine neue Dimension für mich.”
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