Posted by HELPer in Allgemein

Aus China. Unser Freund Yi Xing ist vor kurzem gestorben. Er wird uns sehr fehlen aber wir sind froh und dankbar, dass er von seinen Schmerzen erlöst ist.
Die letzten 5 Monate, in denen wir ihn im Krankenhaus begleitet haben waren sehr intensiv. Trotz grosser Schmerzen war Yi Xing unglaublich tapfer. In seiner verzweifelten Situation, streckte er sich nach Gott aus und fing an, mit Ihm zu leben. Etwas Besonderes erlebte er, als er plötzlich einen Platz in einem Spezialkrankenhaus bekam, obwohl 200 Leute vor ihm für eine OP registriert waren.
Durch die vielen Leute, die Anteil an seinem Leben nahmen, bekam er viel von der Liebe und Fürsorge ertattet, die ihm als Kleinkind und als Junge, der mit 11 Jahren von zu Hause weglief, fehlten.
Gottes Hand war auch deutlich im Spiel, als er seine Mutter und Schwester wiederfand und Versöhnung erlebte. So gut er konnte, versuchte er auch etwas zurückzugeben: er half bei vielen Dingen mit grosser Gewissenhaftigkeit. Noch viel kostbarer ist uns jedoch, dass er begann, sein verschlossenes Herz hie und da zu öffnen.
Viele Menschen im Krankenhaus wurden durch seinen Glaubens und unsere Beziehung zueinander berührt. Manche vertrauten ihr Leben Gott an. Keiner von uns ist durch das gegangen, was er in den letzten Monaten durchlebt hat.
Wir sind beeindruckt von Gott- wie wichtig ihm ein einzelner kleiner Junge aus Sechuan ist-
und von Yi Xing, der festgehalten hat an seinem Glauben.
“Ich weiss, dass mein Erlöser lebt. Und ist meine Haut noch so zerschlagen und mein Fleisch dahingeschwunden, so werde ich doch Gott sehen. Ich selbst werde ihn sehen, meine Augen werden ihn schauen und nicht als einen Fremden ” Hiob 19

Nach dem Reinigen des Kohleofens
Von HELP Sibirien. Dank der Unterstützung vieler Freunde, konnten wir in diesem Winter einen zusätzlichen Kohleheizofen einbauen lassen, sodass wir nur noch nachts ein paar Stunden mit dem teueren Öl heizen müssen. Nach den langen kalten Wintermonaten, mit monatelangem Dauerfrost und unserem zusätzlichen „Gefrierfach“ auf dem Balkon, wird es allmählich auch bei uns wieder „wärmer“.
Bis vor kurzem waren es nachts noch um die minus zehn Grad aber dann begann der Schnee tagsüber schon zu schmelzen und das bedeutete: der Frühling hat begonnen. Zurzeit wohnen 13 Rehabilitanten (=Gäste) bei uns im Haus und vier in der Nachbetreuung. In den nächsten Wochen werden vier weitere Gäste ihre Reha abschließen und in die Nachbetreuung wechseln.
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HELP Thailland hat uns eine nette Bildergallerie geschickt. Klickt einfach auf das Bild, um sie zu öffnen.
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Vor kurzem wurden die Mitarbeiter unserer “Arche Noah”-Kinderarbeit zur Präsidentin der Philippinen eingeladen! Gefeiert wurde die Verabschiedung eines neuen Gesetzes, das die Gefahr der Korruption bei Adoptionsverfahren stark verringert.
Bisher war es so, dass Richter entschieden, ob ein Kind adoptiert werden durfte oder nicht. Allgemein hieß es, dass so etwas ohne Schmiergeld nicht läuft. Da die Arche keine Schmiergelder zahlte, kam es vor, dass manche Babies dort jahrelang betreut wurden, obwohl sie schon längst in Adoptionsfamilien hätten sein können. Die Papiere wurden einfach nicht bearbeitet.
Öfters war das ein Gebetsanliegen im Team. Jetzt wurde tatsächlich das neue Gesetz verabschiedet, welches besagt, dass der ganze Papierkram nur noch über das Jugendamt läuft.
Dies ist wirklich fantastisch und wir sehen es als ein Eingreifen Gottes. Zur „Feier des Tages“ wurden die Mitarbeiter von verschiedenen Heimen in den Palast der Präsidentin eingeladen und sie durften mit eigenen Augen sehen, wie das Gesetz unterschrieben wurde.
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