Dez
31

Mongolei - Winterst du gut?

Posted by HELPer in HELP Mongolei

Holzmarkt in der MongoleiVon Familie Müller, Mitarbeiter bei HELP Mongolei.

Der Winter ist bei uns angekommen! Kalt ist es ja schon länger. Schnee gibt’s auch reichlich und die ersten PKWs haben sich bereits den Umweg über die Brücke gespart und sind mutig über den zugefrorenen Fluss vorgestoßen.

Seit einiger Zeit aber hat das Thermometer nicht mal in der Mittagssonne die 20-Grad-Hürde geschafft (minus selbstverständlich). Dazu noch ein mäßiger Wind, auf dem die Kälte um die Häuserecken streicht, um unbarmherzig in alle unverhüllten Nasen und Ohren zu beißen.

Selbst der Mongole, der von jeher gewohnt ist, Wind und Wetter zu trotzen, sucht sich lieber einen anderen Tag aus, um am Straßenrand die von unzähligen Schlaglöchern ramponierte Radaufhängung seines koreanischen Kleinwagens wieder in Schuss zu bringen. Zu der allgegenwärtigen Begrüßungsformel „Sächen amarßen oo?“ (Hast du gut geruht?) gesellt sich im großstädtischen Stimmenwirrwarr neuerdings ein „Sächen ouweltschen oo?“ (wörtlich: winterst du gut?).
Demnächst mehr Erlebnisse aus der Mongolei im Blog.
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Dez
18

Philippinen, Set Free Center - Frei nach 25 Jahren

Posted by setfree in HELP Philippinen, Set Free Center

HELP Reha PhilippinenEin Rehabilitand aus unserer Drogenreha in Manila berichtet: “25 Jahre Drogenabhängigkeit, viele Frauen, verspieltes Geld - meine Ehefrau machte das schließlich nicht mehr mit. Sie trennte sich von mir und nahm die Kinder mit. Alle Hoffnung schien restlos dahin. Doch … da gab es noch die HELP-Reha! Ich hatte dort schon ein paar mal Anläufe gemacht …

Tatsächlich, die Mitarbeiter gaben mir eine weitere Chance, Therapie zu machen. Am absoluten Tiefpunkt angekommen kapitulierte ich endlich vor Gott. Ich gab ihm mein kaputtes Leben und hatte den Eindruck, er nimmt mich an! Zum ersten Mal erkannte ich meine Schuld. Es tat so gut, den ganzen Schrott meines Lebens im Gebet an Gott abzugeben.

Heute weiß ich, dass Jesus für mich gestorben ist und mir alles vergeben hat, was ich verbockt habe. Mein Leben hat ein neues Fundament bekommen. Ich habe Frieden und Freude, und die Beziehung zu meiner Frau und meinen Kindern wird langsam wieder heil. Auch meine Frau hat einen Neuanfang im Glauben gemacht. Wir fangen gemeinsam neu an!”
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Mehr solche Berichte in unserem HELP-Infobrief als PDF-Download >>


Dez
15

Sibirien - Teehaus in Omsk

Posted by HELPer in HELP Sibirien

HELP International - Teehaus in OmskVon unserem Team in Omsk:
“Schon lange suchen wir nach Möglichkeiten, wie wir besonders mit den jungen Leuten in unserem Dorf mehr in Kontakt kommen können. Viele von ihnen wissen am Wochenende nichts mit sich anzufangen, hängen rum und betrinken sich.

Nun hat es sich ergeben, dass wir ein Haus mitten im Dorf nutzen dürfen, welches die Mutter eines Rehabilitanden gekauft hat. Wir sind dabei, es herzurichten, damit wir die Jugendlichen dorthin einladen können.

In unserem “Teehaus” gibt’s dann natürlich den guten russischen Tee, Gemeinschaft und Spaß. Außerdem möchten wir ihnen von dem erzählen, der ihr Leben wirklich verändern und erfüllen kann: Jesus Christus.”
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Dez
11

HELP 2008 - Viel Dankbarkeit

Posted by HELPer in Allgemein

HELP USA - Erstaunliche LebensveränderungenAls Team von HELP International blicken wir voller Dankbarkeit auf das hinter uns liegende Jahr zurück. In unseren internationalen Diensten durften wir die Liebe Gottes ganz praktisch zu den Armen und Mittellosen bringen.

Zum Beispiel in der Arche Noah, unserem Heim für verlassene Babys auf den Philippinen. Dort wurde vor einigen Wochen ein Neugeborenes abgegeben, das gerade mal 1,5 kg wog! Ein Hausmeister hatte das wimmernde Bündel in einem Schuhkarton ausgesetzt gefunden. Inzwischen bringt die Kleine stolze 4 kg auf die Waage, lacht, robbt und strampelt! Ein Paradestück der Liebe Gottes in unserer Zeit.

Wir sind auch dankbar, in den USA mitzuerleben, wie aus einem verwahrlosten, bettelnden, drogenabhängigen, über 50jährigen Obdachlosen ein freundlicher, ordentlich gekleideter Mann wird, der Zuversicht ausstrahlt. Ein schier hoffnungsloser Fall, völlig verwandelt durch die Güte Gottes!

Noch viel mehr gäbe es zu berichten. Einen guten Überblick über einige der wunderbaren Dinge, die 2008 passiert sind, gibt unser HELP-Infobrief. Diesen können Sie hier auf der Website downloaden oder auch per Post bestellen.
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Dez
8

News aus der Mongolei

Posted by HELPer in HELP Mongolei

Hilfe für Straßenkinder in der Mongolei - HELP International e.V.Von HELP International Mongolei:
Im Kinderhaus gibt es einen Neuzugang: Erdenbatgal (16 Jahre alt) aus einer kleinen Stadt, ca. 500 km entfernt von Ulaanbaatar. Wir trafen ihn, als wir dort auf einer Konferenz waren.
                                                                   

Erdenbatgal lebte seit 2 Jahren auf der Straße und wurde dann beim Übernachten im Fernwärmekanal von austretendem Wasser schrecklich verbrannt. Seine Wunden sind seit einem Jahr noch nicht verheilt, sondern eitrig und furchtbar geschwollen.

                                                         

Er war aus dem Krankenhaus, wo er Hauttransplantationen bekam, weggelaufen. Ein anderes Hospital ist jetzt bereit, ihn aufzunehmen. Unser Anliegen ist es, dass seine Wunden heilen und wir einen Ort finden, wo er operiert werden kann um sein entstelltes Gesicht, Mund, Nase und Ohr wiederherzustellen. In den Zeiten, wo er nicht behandelt wird, kümmern wir uns um ihn in unserem Kinderhaus

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Rettung vor dem Erfieren in der Mongolei - HELP International e.V.Rettungsdienst

Jeden Abend gehen Teams auf die Straße, um Betrunkene vor dem Erfrierungstod zu retten. Die letzten Nächte waren fast -30°.

                                                                        

Einsätze auf dem Müllberg von Ulaan Baatar finden weiterhin wöchentlich statt, daneben werden auch die Obdachlosen in den Kanälen besucht, mit Tee und Suppe versorgt. Es gibt Leute, die aus diesen Umständen von Sucht und Obdachlosigkeit aussteigen wollen, deshalb suchen wir nach Therapiehäusern.

                                                                              

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Dez
5

Tischgebet - Danke und hoffentlich gibts heute keine Theater!

Posted by HELPer in HELP Philippinen

11.jpg 21.jpg“Typisches Tischgebet bei unserer Arche-Noah-Kinder-Arbeit in Manila: ‘Danke Jesus für das Essen, hoffentlich gibts heute keine Theater (z.B. mit …, …), kein Asthma und keine Krankheit.’ Danach folgt ein sehr lautes, gemeinsames AMEN!

Besonders oft kommt in den Gebeten ein Mädchen vor, welches Missbildungen im Gehirn hat. Sie ist zur Zeit die grösste Herausforderung für alle die mit ihr zu tun haben.

Sie hat sich sehr gut entwickelt aber ihre Eskapaden treiben die Mitarbeiter manchmal die Wände rauf. So verweigert sie ziemlich konstant die Mitarbeit in Ergo- und Sprachtherapie obwohl sie hier mal die ungeteilte Aufmerksamkeit hätte.

Andererseits passiert es an gewissen Tagen, dass sie drauf aus ist, die anderen Kinder zu beissen, Spielsachen wegzunehmen, umzuschmeißen etc.. Man weiss nie, ob man jetzt umarmt wird, oder man eins übergebraten bekommt.

Nicht nur bei ihr sondern bei vielen anderen Kindern gibt es dramatische bzw. auch tragische Hintergründe. Gleichzeitig freuen wir uns über viele positive und ermutigende Enwicklungen bei den Kleinen. Viele von ihnen konnten über staatliche Stellen schon an gute Familien vermittelt werden, nachdem sie bei uns durch eine Zeit der Wiederherstellung und Gesundung gegangen waren.”

Ständig passiert Neues in der Arche und wir berichten natürlich weiter darüber. Wer sich grundsätzlich zu dieser Arbeit informieren will, kann das über den folgenden Link tun.
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Dez
2

Reha Manila - Hühnerschlachten und Gebet

Posted by arche in HELP Philippinen, Set Free Center

Drogenreha Manila - Das Set Free Center von HELP International e.V.Das Team der HELP-Drogenreha Manila (Set Free Center) berichtet:

„Wie sieht eigentlich so ein Tagesablauf
bei Euch aus?“ Danach werden wir immer wieder gefragt. Also gut, dürfen wir Euch einmal in einen ganz „normalen“ Montag mit hinein nehmen?
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Kurz vor acht, die Rehagemeinschaft trudelt ein, Smalltalk: „…na, wie war dein Wochenende?“, „Kamusta?“, „…did you sleep well…?“ Mitarbeiter und Rehabilitanden, Zivis und Praktikanten, jeder sucht sich einen Platz im Wohnzimmer, wir treffen uns zur Andacht. Jonathan ist heute verantwortlich. Wir beten Gott mit einigen Liedern an, hören aus Psalm 23 und tauschen über die Gottesdienste aus, die wir am Sonntag jeweils besucht haben. Während unsere Rehagäste im Anschluss noch etwas Zeit haben, über das Gehörte nachzudenken oder in der Bibel zu lesen, treffen sich die Mitarbeiter im Büro. Schnell noch ein kühles Glas Wasser holen und die Klimaanlage im Büro einschalten, Mitarbeiterrunde.

2.jpgDie Diensthabenden berichten vom Wochenende. Wie geht es uns persönlich, wie machen sich die Rehagäste? Was liegt heute an? Diese Woche? Wir reden über Weihnachtsdeko, den Dienstplan an den Feiertagen und andere praktische Fragen. Hat unser neuer Gast angerufen? Wir beten noch für einige Anliegen und danach machen wir uns ans Tagwerk. Unsere praktische Arbeit ist so vielseitig und bunt gemischt wie unsere Truppe: Mathias wird mit unserem Zivi Jan und einigen Gästen Hühner schlachten. Das Küchenteam wird von Froilan eingewiesen, danach setzt er sich an die Wochen- und Einkaufsplanung. Bald darauf duftet es schon lecker im ganzen Haus. Tanja, unsere Neue im Team fährt mittags 2 Stunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Tagalogunterricht, danach geht es genau so lange zurück – ein Nachmittag füllendes Programm.

Christina ist in der Stadt unterwegs, um bei einigen Behörden Papierkram zu erledigen. Unser Jeepney braucht einen Reifenwechsel. Markus fährt mit einem Therapiegast los und siehe, der Kühler muss auch repariert werden. Mittags um halb Eins finden sich fast 30 hungrige Mägen im Speisesaal ein. Das Küchenteam hat frittierte Hühnchen (aus eigener Haltung) mit einer leckeren Panade gemacht. Eine fröhliches Stimmen- und Sprachengewirr liegt in der Luft. Tagalog, Englisch, Deutsch – die Mahlzeiten sind auch immer eine tolle Zeit der Gemeinschaft.

3.jpgNach dem Spülen und einer Mittagspause geht es am Nachmittag noch einmal an die Arbeit. Da will noch Gras gemäht werden, Abrechnungen müssen gemacht sein, Rehagäste werden in Einzelgesprächen seelsorgerlich betreut, Wäsche wird gefaltet und vieles mehr. Renato trifft ein. Nach Jahren der Drogensucht sehnt er sich nach Freiheit. Wir nehmen ihn gerne als neuen Gast in unserer Mitte auf. James fährt mit unserem Jeepney zu der Kleidungsfabrik eines Freundes der Gemeinschaft, um Stoffreste zu holen. Wir verarbeiten diese zu Fußmatten und verdienen uns so ein kleines Zubrot. Am frühen Abend gehen unser Zivi Christian und die Jungs aus der Nachsorge zum Jüngerschaftstraining zu unserer Gemeinschaft von der Stadtmission.

Die Mitarbeiter treffen sich jeden Montag noch einmal zum Mitarbeiterabend. Wir nehmen uns in dieser Runde Zeit, um entweder gemeinsam etwas ausgiebiger beten zu können oder einfach mal entspannt etwas zusammen zu machen. Und morgen? Ja, da ist Dienstag. Wir werden die Gesamtgemeinschaft von HELP in Manila zur Andacht hier haben, da wird das Wohnzimmer voll sein. Eine kleine Truppe wird Markteinkäufe erledigen, andere fleißige Hände werden wieder putzen, fegen, waschen, schrauben, schreiben und am Nachmittag dann werden wir ein anderes Wochenhighlight haben: Dienstags spielen wir immer Basketball! An dieser Stelle vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Dienst.
Die Reha-Mannschaft

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