Mrz
31

Straßenkinder - Jennifer hat jetzt eine richtige Familie!

Posted by HELPer in HELP Philippinen, City Mission / Fathers House

Straßenkinderarbeit HELP International e.V.HELP Philippinen Meine Mama starb, als ich einen Monat alt war und ich wuchs bei meinen Großeltern unter einer Brücke auf. Meine Oma kümmerte sich gut um mich, aber das Schlafen auf der Straße war heftig.

Es war ekelig, wenn Männer kamen und versuchten mich anzufassen. Meine Oma bekam das oft nicht mit. Als ich 7 Jahre alt war, kamen Mitarbeiter von HELP öfter unter die Brücke, wo ich lebte und erzählten von einem Gott, der uns liebt.

Ich verstand nicht viel, mochte die Leute aber gern. Sie wurden meine Freunde. Mit 13 entschied meine Oma, dass es für mich besser wäre, bei HELP zu leben. Vielleicht hatte sie die nächtlichen Anmachen doch bemerkt und Angst um mich.

Im Father’s House (Kern der HELP City Mission auf den Philippinen) habe ich zum ersten Mal eine richtige Familie und Sicherheit erlebt. Mittlerweile bin ich 17 und mache eine Ausbildung zur Lehrerin. Es ist mein Wunsch, den Kids, die, wie ich damals, nur die Straße als Zuhause haben, Hoffnung auf eine gute Zukunft zu geben.
Jennifer

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Mrz
26

Straßenkinder: Eislaufen statt Rumhängen

Posted by HELPer in HELP Mongolei

Spaß auf der Schlittschuhbahn - HELP MongoleiUlan Bator, Mongolei  Der Stadtteil Scharhad ist ein sozialer Brennpunkt.  Hier gibt es für Jugendliche keine sinnvollen Freizeitmöglichkeiten. So vertreiben sie sich die Zeit mit Herumhängen auf der Straße, in Bars und mit PC-Spielen.

Wir baten Gott um Antworten, wie wir dieser Not begegnen und positiven Einfluss auf unseren Distrikt haben könnten. Da kam uns folgende Idee: ein Eisplatz auf dem Gemeindegelände zum Schlittschuhlaufen und ein Treffpunkt mit guter Atmosphäre!

Mongolei: Eisbahn für Jugendliche - HELP InternationalDie Umsetzung ist bei Minus 20°C sehr einfach! Nicht nur auf dem Eisplatz tummeln sich nun Leute, auch drinnen im warmen Gemeindesaal ist einiges los. Es wird Tischtennis gespielt und bei einer Tasse heißem Tee knüpfen drei Mitarbeiter die Beziehung zu den Jugendlichen.

Es ist so wichtig für die Teenager, zu spüren, dass sie gewollt, wertvoll und geliebt sind. Wir denken: Gott hat  spannende Pläne und eine Zukunft für sie. Seine und unsere Liebe sollen Ihnen helfen, ihren Platz im Leben zu finden.
Das Team von HELP-Mongolei

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Mrz
18

Vision-For-Mission I 2008

Posted by HELPer in Vision for Mission

Ein Vision-For-Mission-TreffenHELP Lüdenscheid Vom 14. - 16. März 2008 fand unser erstes Vision-for-Mission-Wochenende 2008 statt.

Die Teilnehmer kamen aus der Schweiz, Holland und Deutschland. Gemeinsam wollten sie mehr über Mission lernen und ihren eigenen Anteil daran entdecken.

“Das Wochenende hat mich tief bewegt”, meinte Julia aus Frankfurt beim abschließenden Mittagessen. “Es brennt und prickelt in mir”.

                                      

Walter Heidenreich machte den Anfang

Walter HeidenreichAus der biblischen, geschichtlichen und aktuellen Perspektive machte Walter Heidenreich am Freitagabend deutlich, wie sehr es das Anliegen Gottes ist, dass wir in seinem Namen hinaus in die Welt gehen und seinen biblischen Missionsauftrag zu Ende  führen.

Gottes Herz schlägt für die Nationen und sein Auftrag an seine Kinder lautet, die Liebe Gottes sichtbar zu machen.”

                                            

Spannende Berichte von Dulamsuren und Munchjargal 

Das mongolische Pastoren-Ehepaar mit ihrem Sohn BilgunDer nächste Höhepunkt war das mongolische Leiter-Ehepaar Dulamsuren und Munchjargal. 

“Wir haben Missionare mit Kraft kennengelernt und haben als Mongolen selbst die göttliche Kraft bekommen. Vielen Dank!”, sagten sie. 

Eindrucksvoll vermittelten sie, wie sie trotz schwieriger Situationen immer wieder Gottes Kraft erleben - sei es durch körperliche Heilung, übernatürliche Versorgung oder auch dadurch, dass Leute aus langjähriger Alkoholabhängigkeit herauskommen.

                                                      

Tolle Gemeinschaft

Teilnehmer eines Vision-For-Mission-­Workshops Tolle Gemeinschaft bei den gemeinsamen Essen und beim Quatschen zwischendurch, Länder- und Themenspezifische Workshops und ein überkonfessioneller Gottesdienst rundeten das Wochenende ab.

           

                                              

Bewegender Abschluß am Sonntagmorgen:

Gottes Herz für die WeltGila Rohsmann sprach zum Abschluss über die Not der Welt und gleichzeitig den Preis, den es kostet, dieser Not zu begegnen.

Das Elend vieler Menschen, dass anhand von nackten Zahlen nur vage zu erfassen ist, berührte die Teilnehmer tief. 

Auf der anderen Seite steht ”der Abschied von Haus und Hof”, das “Gewohnte und Gesicherte zurücklassen”. Es wurde deutlich, was es kostet, selber die Antwort  auf die Frage zu sein: “Wer wird gehen und den Nationen die gute Nachricht bringen?”

Als Mitarbeiter waren wir sehr ermutigt vom Engagement und dem Interesse der fast 50 Teilnehemer.Wir freuen uns auf das nächste ‘Vision For Mission’!

Jost Funck


Mrz
14

Drei Jahre alt, sieben Kilo schwer

Posted by HELPer in HELP Philippinen

Von der “Arche Noah” (Manila, Philippinen), dem HELP-Dienstzweig für ungewollte Babys und Kleinkinder.

“Vor kurzem  haben wir einen dreijährigen Jungen aufgenommen. Er  kann gerade mal sitzen und ist schwer unterernährt. 

Seine Haut ist faltig und trocken, sein Gewicht ca. 7 Kilos. Momentan guckt er noch trostlos in die Welt und bewegt sich kaum.


Die “Pflegeeltern” sind noch nicht rausgerückt mit der Wahrheit.
Wegen seines Zustandes kam er ins Krankenhaus und wurde dann an uns vermittelt.  

Natürlich hoffen wir jetzt sehr, dass er sich gut erholt und entwickelt. So etwas haben wir immer wieder erleben dürfen.

Gute Nachrichten 

Glückliche Kinder in der Den anderen Kindern bei uns geht es allen gut.  Für viele von Ihnen, die schon länger da sind, läuten nun die Abschiedsglocken.

Durch Vermittlung einer staatlichen Organisation haben wir entweder schon eine Familie für sie oder wir sind  kurz davor.

Außerdem wird in Kürze eine junge Frau aus Deutschland bei uns als Mitarbeiterin einsteigen.

Das freut uns sehr, denn natürlich kommen wieder andere Kinder zu uns, die dringend Hilfe und Fürsoge brauchen.”  

Mehr Informationen zur “Arche Noah” gibt es auf der HELP-Hauptseite unter “Länder Dienste (Philippinen)”.


Mrz
7

Müll wertvoller als menschliches Leben?

Posted by setfree in Set Free Center

 

Ruel, ein ehemaliger Drogenabhängiger berichtet:

“Ich habe mich immer für einen Nobody gehalten, habe mich wertlos gefühlt. Mit 7 Jahren habe ich angefangen, auf der Straße zu leben, und bin in unserem Stadtteil herumgelungert. Da dachte ich, dass sogar Müll mehr Wert hat als ich, denn hier bei uns auf den Philippinen kam man mit dem Sammeln von Müll noch Geld machen.

Als ich vor wenigen Jahren in das Set Free Center kam und dort den Glauben an Jesus kennen gelernt habe, wusste ich, dass mein Leben eine Bedeutung und Wert hat.

Kürzlich haben wir in unserer morgendlichen Andacht ein Lied über das Kreuz gesungen. Dann hat ein Mitarbeiter uns ermutigt, dass wir zu dem Holzkreuz, das in der Mitte stand, hingehen können. Zuerst habe ich etwas gezögert, aber dann habe ich mich vor das Kreuz hingekniet, denn ich habe mich nach einer Begegnung mit Jesus gesehnt. Eigentlich kenne ich die Bedeutung vom Kreuz sehr gut, aber in diesem Moment wusste ich, dass Jesus das für mich getan hat und dass ich wertvoll bin. Ich habe mich gefühlt als wäre ich neu bekleidet. Durch das Kreuz habe ich wirklich Leben und Freiheit erfahren.”


Mrz
6

HAPPY DAY

Posted by citymission in Allgemein, HELP Philippinen, City Mission / Fathers House

annabell-als-sie-zu-uns-kam.jpgAnnabell war 3 und kam als Vollwaise zu uns ins Father’s House.Sie war traumatisiert, unterernährt und krank , hatte leere Augen, sprach kein Wort, war sehr verschüchtert und weinte schnell. Wenn die anderen Kinder spielten, sass sie am Rand und schaute ihnen nur zu.

Vor kurzem hat Annabel ihren 6.Geburtstag bei uns gefeiert. Sie ist nicht mehr wieder zu erkennen.

Aus dem verstörten kleinen Mädchen, ist ein fröhliches Vorschulkind geworden. Annabel liebt es zu singen, neckt gerne andere und lacht viel. Sie hat viele Freunde und ist bei allen beliebt.

Zu ihrem Geburtstag hat sie sich Schokoladenpudding, Luftballons und ein Yoyo gewünscht und war übergluecklich, als sie zum Frühstueck, Mittagessen und Abendessen Pudding essen durfte…Annabell’s 6ter Geburtstag


Mrz
3

Mongolei: Kehrtwende nach Schlaganfall

Posted by HELPer in HELP Mongolei

In Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei, kann es im Winter bis zu -40° Celsius und mehr werden.  Kanäle in Ulan Bator als WohnungObdachlose nutzen deswegen das Heizungs-Rohr-System oft als Zufluchtsort.

Einer von Ihnen, Enchbat, Mitte 40, lebte seit Jahren auf der Straße und in den Kanälen. Er hatte schon öfters probiert, seinem Leben eine neue Richtung zu geben, war aber immer wieder trotz mehrerer Hilfe-Versuche unseres Teams gestrauchelt.  

Ein scheinbar hoffnungsloser Fall, abhängig, abgemagert mit eiternden Brandwunden, die er sich zugezogen hatte, als er bewußtlos an heißen oder leck gewordenen Heizungsrohren lag.

Eines Morgens im Dezember, als er gerade aus seinem Kanalloch herausstieg, bekam
er einen Schlaganfall und lag hilflos am Boden. Keiner der an ihm vorbeieilenden Leute
kümmerte sich um seine Hilferufe.

Dann hatte er plötzlich ein übernatürliches Erlebnis. Gott schien ihm in seiner Heiligkeit zu begegnen. Sein Leben zog an seinem inneren Auge vorbei und er dachte, dass
er jetzt sterben müsse.

Er entschloss sich, radikal umzukehren und bat Gott um Vergebung. Da blieb ein Mädchen neben ihm stehen und rief die Ambulanz.

Enchbat verbrachte 20 Tage im Krankenhaus, lernte dort einen Christen kennen, der
ihn nach seiner Entlassung bei sich zuhause aufnahm und begann, mit diesem Mann in seine Gemeinde zu gehen.
Nun ist er ein anderer Mensch mit einer völlig veränderten Ausstrahlung. Als er am
Tag seiner Entlassung Anfang Januar bei uns vorbeikam, sah man diese Veränderung
sofort. Seitdem hat er uns nun mehrere Male besucht, einfach nur um seine Dankbarkeit auszudrücken für alle Hilfe, die er von uns bekommen hatte.

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