Scharhad ist ein sozialer Brennpunkt in Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei. Der Stadtteil vergrößerte sich im letzten Jahrzehnt enorm durch masssive Landflucht.
Es gibt keine öffentlichen Kindergärten oder Schulen, kein fließendes Wasser und kein Abwassersystem. Vielerorts leben die Menschen auf ehemaligen Müllhalden, die mit etwas Erde bedeckt wurden.
2002 startete HELP International Mongolei dort einen Dienst. Die Mitarbeiter fingen an, regelmäßig Gottesdienste zu halten, sowie eine Armenspeisung und eine Kindertagesstätte aufzubauen.
Mittlerweile besuchen sie verstärkt die Bedürftigen direkt dort, wo sie leben und können so den Nöten gezielter begegnen. Der Bau eines Duschhauses im Jahr 2006, stellt eine ernorme Verbesserung des Lebensstandards im Leben von tausenden Menschen dar.

Das Duschhaus ist das einzige im Distrikt für 20.000 Menschen, die ohne fließendes Wasser und Abwasser leben. Es wird von der Bevölkerung sehr gerne genutzt.
Die entstandene Gemeinde nimmt ihre sozialmissionarische Berufung mit großer Hingabe wahr und ist ein weithin sichtbares Zeugnis der Liebe und Kraft Gottes.
Posted by HELPer in HELP USA
Von unserem Team in Texas: “Gary ist unser ehemaliger Nachbar. Er war einer der uns nicht freundlich gesonnen war. Immer wieder hat er uns beschimpft und verflucht.
Anfangs haben wir versucht auf ihn einzugehen und heraus zu finden was das Problem ist. Das hat nichts gebracht. So ging es ein ganzes Jahr lang.
Kurz vor Weihnachten kam er dann auf uns zu und fragte, ob wir auch in diesem Jahr wieder eine Weihnachtsparty auf der Strasse machen. Wir waren ganz überrascht.
Bei der Feier hat sich Gary dann bei uns für seine Feindseligkeit entschuldigt. Jetzt ist er ein regelmässiger Gast in unserem Wohnwagen.
Letzte Woche sagte er uns: ‘Ich habe leider gar keine Familie mehr, ihr seid jetzt meine Familie’. Gott hat ein gewaltiges Wunder getan.”

Von unserem Team in Ulan Bator: „Mein Name ist Otgonbayer, ich bin 22 Jahre alt. Ich habe fast mein gesamtes Leben im Waisenhaus verbracht, einsam, ohne Familie, ohne Hoffnung.
Niemand hat an mich geglaubt, mich gefördert oder ermutigt. Die kleineren Kinder sind dort völlig unter der Herrschaft der Größeren, ihnen hilflos ausgeliefert. Es war eine schlimme Zeit für mich. Ich habe mich zurückgezogen, viel gelesen. Als ich älter wurde, teilte ich ebenfalls reichlich Schläge und Druck aus. Mein Weg in eine kriminelle Zukunft schien vorgezeichnet …
Vor ein paar Jahren kamen Christen ins Waisenhaus und erzählten uns von Jesus. Ich wollte das zuerst gar nicht hören. Aber durch ein Buch, was ich als Weihnachtsgeschenk bekam, wurde ich aufmerksam. Ich fing an, die regelmäßigen Treffen der Christen im Waisenhaus zu besuchen. Das hat mit gut gefallen, besonders die Anbetung. Eines Nachts hatte ich einen Traum: Viele Kinder waren zusammen und Jesus mitten unter ihnen. Sie haben getanzt und hatten sehr viel Spaß zusammen. Daraufhin bekehrte ich mich zu Jesus.
Mein ganzes Leben hat sich seitdem total verändert. Es ist fast wie ein Traum, aber wahr: Als ich volljährig wurde, musste ich das Waisenhaus verlassen. Ich wurde bei HELP in einer Wohngemeinschaft aufgenommen und durfte meinen Wunschberuf erlernen, Koch. Ich bekam Arbeit in einem der teuersten Restaurants der Stadt, wo ich auch heute noch arbeite.
Vor kurzem habe ich meine Familie gefunden und meine Geschichte erfahren. Meine Mutter hatte mich als sechs Monate altes Baby abgegeben, ich habe noch sechs ältere Geschwister und weiß nun auch, wer mein Vater ist. Ich habe zu allen Verbindung aufgenommen, habe jetzt eine gute Beziehung zu meiner Mutter.
Jesus redet viel zu mir durch Träume, er gibt mir Frieden, Freude – ich habe keine Angst mehr. Auf meiner Arbeitsstelle bezeuge ich Jesus und er stellt sich zu mir. Ich bekomme fast jeden Sonntagmorgen frei, so dass ich keinen Gottesdienst verpassen muss. Manchmal verteile ich die Essensreste des Restaurants, wo ich arbeite, unter einigen Straßenkindern. Ich wünsche mir, dass auch ihre Träume eines Tages wahr werden!“
Otgonbayer
Posted by HELPer in HELP USA
HELP Austin / Texas. Vor vier Monaten haben wir unser “Cream And Sugar” Projekt gestartet. Mit einem mobilen Café wollten wir Obdachlose und “Runaways” erreichen.
Seit dem ersten Tag laufen unsere Einsätze auf Hochtouren und wir sind begeistert. Durchschnittlich haben wir täglich um die 20 Leute bei und zu Gast. An besonders kalten Tagen können es auch mal um die 40 sein.
Besonders dankbar sind wir darüber, dass wir nicht nur ein weiterer Sozialdienst sind. Wir sind eine echte Gemeinschaft. In den letzten Wochen sind viele Freundschaften und Beziehungen entstanden und wir sind sprachlos über das Vertrauen und die Offenheit die uns von seiten unserer Gäste entgegengebracht wird.
Vor allem die jungen Obdachlosen und Runaways die uns ja besonders am Herzen liegen gehen bei uns aus und ein. Wir haben creamandsugar.org Aufnäher und Anstecker anfertigen lassen und die Leute sind völlig verrückt danach.
Da wir Christen sind, beten wir auch gerne für unsere Freunde. Wir sind überzeugt, dass der Glaube mit zu einer positiven Lebensveränderung beiträgt. Gerade wenn junge Leute Gebet annehmen, die wir schon lange kennen, und die bisher nicht am Glauben interessiert waren, ist das begeisternd.
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