Feb
23

Drei Monate Einsatz in Austin, Texas.

Posted by usa in Freunde, HELP USA, Persönlich, Einsätze

Hallo! Ich heisse Peter, lebe seit 10 Jahren in Lüdenscheid und gehöre
zur FCJG Gemeinschaft. Ich wollte schon immer mal einen längeren Einsatz im Ausland machen um zu erfahren wie es ist, als Missionar zu leben.

Deshalb habe ich mich entschlossen, für drei Monate in die USA zu
fliegen, um das HELP for all Nations-Team hier vor Ort zu unterstüzen.

Das Team lebt seit Juli 2009 auf einem grossen Grundstück, ca.
20 km ausserhalb von Austin. Hier wollen sie das LIFEHOUSE Training
Center
aufbauen. Das bedeutet, dass ganz viel praktische Arbeit angesagt ist. In den letzten drei Monaten haben wir echt viel geschafft. Gerade
sind wir mit einem 550 Meter langen Zaun fertig geworden. Das war ganz
schön harte Arbeit.

Missionsromantik ist hier nicht angesagt, es wird ganz normaler
Alltag gelebt. Dazu gehört auch, dass wir dreimal in der
Woche mit dem Cream And Sugar-Wohnwagen nach Austin fahren und den Runaways und Obdachlosen dienen. Vor vielen Jahren war ich selber drogenabhängig und habe durch Christen, die mich auf der Strasse angesprochen haben, Jesus kennengelernt.
Ich war schon sehr überrascht, dass es in Austin sehr viele junge und auch ältere Menschen gibt, die auf der Strasse leben. Diesen Menschen helfen wir ganz praktisch. Wir bauen Beziehungen auf und nehmen sie so an wie sie sind. Diese Annahme spüren sie. Sie sind dankbar dafür und kommen deshalb gerne zu uns in den Wohnwagen.

Auf dem LIFEHOUSE Grundstück sind wir jetzt soweit, dass wir Gäste von der
Strasse aufnehmen könnten. Das werde ich leider nicht mehr miterleben,
denn ich reise in ein paar Tagen wieder ab, bin aber sehr gespannt auf das
was Gott hier weiter tun wird.

Für mich war es eine sehr gute Zeit mit vielen Herausforderungen. Es ist wunderbar zu erleben, wie toll sich der Dienst entwickelt. Gott in allem zu vertrauen, diese Erfahrung nehme ich für mich persönlich mit. Denn ich durfte erleben wie das Team Gott vertraut und wie Gott sie in allem versorgt.

Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass es sich gelohnt hat hierher zu kommen.
Besonders für mich selbst.

Peter Hoffmann

Weitere Informationen zu Kurzzeit-Einsätzen und Praktika bei HELP for all Nations finden sie hier.


Okt
8

Aufmerksamkeit und Respekt

Posted by usa in Allgemein, Freunde, HELP USA, Persönlich, Einsätze, USA-Einsätze 09

Im Moment haben wir ein Team von unserer Missionsschule in Deutschland zu Besuch. Die Schülerinnen und Schüler sind fleißig mit dabei uns beim Aufbau des Lifehouse Trainings Zentrums zu helfen.

Hier nun ein kurzer Bericht aus ihrer Sicht:

Mein Name ist Benny Schäfer und ich hatte das Privileg, in den letzten sechs Wochen mein Leben mit den Mitarbeitern von HELP for all Nations und dem Dienst Cream and Sugar zu teilen.
Ich möchte euch nun einen kleinen Einblick geben, in das, was ich in dieser Zeit erlebt habe.
Zum einen war da die Arbeit am “Lifehouse Training Center”. In den letzten Wochen haben wir gemeinsam ein Wohnung für Lifehouse Mitarbeiter renoviert und umgebaut.

Es hat riesen Spass gemacht, sich dem ganz normalen Wahnsinn einer Baustelle hinzugeben. Zwischen schrauben, streichen, bauen, buddeln, putzen, lachen und singen, lagen die Nerven auch mal blank, aber das gehört dazu.

Zum anderen waren da noch die Einsätze in Austin. Es war eine echte Ehre mit den HELP Mitarbeitern auf die Straße zu gehen und den Runaways und Obdachlosen zu dienen.

Man konnte eine echte Offenheit und absolute Annahme bei den Leuten spüren, sobald sie hörten, dass wir Freunde von Cream And Sugar sind. Der Dienst dreht sich gar nicht so sehr um die Verpflegung, sondern um Aufmerksamkeit und Respekt.
Die Menschen von der Straße können im “Cream And Sugar Wohnwagen” Christen erleben, die ihnen zuhören und sich wirklich für sie interessieren. So erfahren sie ganz persönlich die Liebe Gottes. Es wird handfest und spürbar. Das unterscheidet das HELP Team von anderen Versorgungsstellen in Austin.

So nun zu dem, was sich in mir an Veränderung vollzogen hat. Das absolut schöne und echt begeisternde war es zu erleben, wie Jesus mich getragen und geführt hat.
Mit viel Liebe hat er mich auf Schwächen in meinem Charakter aufmerksam gemacht und ist mit mir durch den Schmerz der Veränderung gegangen. Ich bin in meiner Beziehung zu Jesus in dieser Zeit sehr gewachsen und es das Erlebte hat meinen Glauben gefestigt.

Ich danke Gott und dem HELP-Team für die Zeit in Austin. Es war sehr segensreich und absolut erbauend. :: Benny Schäfer

Mehr Informationen zu Einsätzen und Praktika bei HELP for all Nations finden sie unter: http://www.hfan.org/de/praktikum/

Es gibt viele Möglichkeiten, mit den aktuellsten Entwicklungen bei HELP for all Nations auf dem Laufenden zu bleiben. Sie können unser Freund auf Facebook werden oder uns auf Twitter folgen. Wir haben auch einen flickr photostream. Hier finden sie aktuelle Bilder von unseren Renovierungsarbeiten.


Mrz
27

Ein Nachmittag mit HELP for all Nations

Posted by usa in Freunde, HELP USA, Persönlich, Einsätze

von Kelsey Hitzfelder
  Vor einigen Jahren haben meine Familie und ein paar Freunde aus meiner Gemeinde dem “HELP for all Nations”-Team bei der Renovierung eines alten Hauses in der Innenstadt von Austin geholfen. Wir hatten damals echt viel Spaß beim Gerümpel aus dem Haus entsorgen, beim Streichen, Putzen und anderen Arbeiten.
Während der vergangenen Frühlingsferien habe ich zwei Freunde von der Uni mit nach Hause gebracht. Jennifer und Sunny sind beide koreanische Austauschstudentinnen.
Letzte Woche haben wir das Team einen Nachmittag lang bei ihrem “Cream And Sugar” - Projekt unterstützt. Hier ein paar kurze Gedanken zu dem was wir dort erlebt haben.
Eines der obdachlosen Mädchen, Amy, hatte eine Gitarre. Nachdem wir uns eine Weile mit ihr unterhalten hatten fragte Sunny, ob sie die Gitarre mal ausleihen könnte. Sunny spielte ein koreanisches Segenslied und Amy war völlig begeistert.
Amy wollte das Lied gerne lernen und Sunny verbrachte die nächsten zwei Stunden damit, ihr das Lied beizubringen. Es heisst übersetzt “Du bist geboren, um geliebt zu werden”.
Die beiden haben ihre E-Mail Adressen ausgetauscht, und als wir nach Hause gingen spielte Amy das Lied immer wieder, mit einem friedlichen Gesichtsausdruck.

Sunny schreibt über dieses Erlebnis:
Als erstes wusste ich gar nicht was ich tun sollte. Es war extrem heiss auf der Strasse und ich fühlte mich ziemlich erschöpft. Ich war immer der Meinung, dass Obdachlose gar keinen Anspruch auf kostenlose Lebensmittel, Geld oder irgend eine Hilfe hätten.
Ich hatte kein Mitgefühl oder Sympathie für sie. Aber als ich die Liebe und Hingabe erlebte, mit der das “HELP for all Nations”-Team diesen Menschen diente, war ich tief beeindruckt. Ausserdem bin so froh, dass ich in der Lage war, Amy das Segenslied beizubringen. Es war wunderbar zu erleben wie Gott ihr Herz dadurch berührt hat. Jennifer schreibt:
Es war sehr beeindruckend für mich, einen ganzen Nachmittag mit den obdachlosen jungen Menschen zu verbringen. Viele von ihnen sind in unserem Alter oder nur ein wenig älter.
Sie wollen offenbar gar nicht zurück nach Hause gehen, sondern sie geniessen ihr “Leben in Freiheit”. Sie sind stolz auf sich. Gleichzeitig war ich sehr traurig, dass sie sich nicht wirklich Gedanken über den Sinn des Lebens machen. Sie leben einfach von Tag zu Tag.
Ich glaube, dass dieser Dienst eine wichtige Rolle im Leben dieser Menschen spielt. Ich werde auch für die Menschen auf der Strasse beten und hoffe, dass Gott für all ihre Nöte sorgen wird.


Nov
3

Hurricane Ike Hilfe

Posted by usa in HELP USA, Persönlich, Einsätze, ADIA

Ein Berich von Felix Wendt (Anderer Dienst im Ausland, ADIA)

Vom 17. bis 19. Oktober waren wir mit einem Team in Houston und Umgebung wo Hurricane Ike den grössten Schaden angerichtet hatte, um dort die Organisation CORE zu unterstützen. CORE ist eine Organisation die Freiwillige aus den ganzen Vereinigten Staaten unterbringt, verpflegt und an Besitzer zerstörter Häuser weiter vermittelt.

Wir waren gegen Mittag in Nassau Bay, wo CORE das Gelände einer Gemeinde als Basis nutzt. Dort wurden wir mit Werkzeug ausgestattet und von einem Mitarbeiter zu einem Haus begleitet. Das Haus hatte drei Meter unter Wasser gestanden, alles war kaputt und mit Pilz belagert. Die Eigentümerin ist eine verwittwete Rentnerin, ca. 65 Jahre alt, die zum Glück vor dem Hurricane evakuiert wurde.
Als sie nach Houston zurück kam war sie natürlich mit dem ganzen Schaden überfordert, zumal sie wie viele Amerikaner nicht versichert war. Wir haben ihr geholfen, indem wir die Vorarbeit für die Handwerker, die in den nächsten Wochen ihr Haus wieder instand setzen werden, machen konnten. Wir haben die Verkleidung von jeder einzelnen Wand abgebaut und den Innenraum mit einem Mittel ausgespritzt das den Pilz bekämpft. Das war echt eine anstrengende Arbeit.

Abends hatten wir eine gute Zeit im Camp, da auch noch zwei andere Gruppen da waren. Die eine war von der Baylor Universität in Waco, Texas und die andere war aus Mississipi.


Am nächsten Tag waren wir in Galveston Bay, bei einer Familie deren Haus auch komplett unter Wasser stand. Auch hier mussten wir alle Gipsplatten von der Wand hauen und dann das Innenleben der Wand mit Chemikalien besprühen. Hinterher standen in der ganzen Wohnung nur noch Holzgerüste anstatt Wände.

Der Eigentümer war ein richtiger Seemann. Sein Boot lag ungefähr 200 Meter entfernt vom Haus, direkt neben dem Hafen. Es wurde von den Wassermassen aufs Land gedrückt.
Er war so dankbar für unsere Hilfe, dass er uns richtiges texanisches Essen zubereitete. Mitten auf der grössten Baustelle, wo sich rundherum der Müll häufte, machte er das Radio an und bereitete Grillfleisch und Bohnen zu.


Dort in Nassau Bay ist es eigentlich sehr schön, nur ist einem natürlich nicht nach Entspannung zumute wenn man weiss, dass es viele Leute gibt, deren Altersvorsorge einfach weggespühlt wurde.
Manche Ecken der Orte sind aufgeräumt oder wurden nicht so schlimm verwüstet, aber andere Stellen sind total zerstört. Eine Frau hatte einen Jetski in ihrem Garten liegen. Auf die Frage ob das ihrer sei antwortete sie nur: “Nein, das ist der von meinem Nachbarn, drei Häuser weiter …”. Der Jetski war einfach über den Gartenzaun geschwämmt worden. Unglaublich.
Es ist sehr eindrücklich solche Verwüstungen mit eigenen Augen zu sehen. So etwas kennt man normalerweise nur aus dem Fernsehen. Vor allem war es toll, den Menschen so viel Hilfe zu bringen. Unsere geleistete Arbeit ist riesen Segen für diese Leute, die alleine für das Abreissen der Innenwände 5000 Dollar hätten bezahlen müssen.


Sep
29

Der Andere Dienst in Texas: Felix

Posted by usa in HELP USA, Persönlich, Einsätze, ADIA

Mein Name ist Felix Wendt, ich bin 21 Jahre alt und habe im Sommer 2008 die Schule abgeschlossen. Nun stellte sich mir die Frage ob ich den Wehrdienst oder den Zivildienst ableisten solle.
Doch dann hörte ich von dem Anderen Dienst im Ausland, den es seit ungefähr 3 Jahren gibt und durch den man von der Wehrpflicht befreit wird. Von der Möglichkeit das kommende Jahr mit HELP for all Nations im Ausland zu verbringen war ich sofort begeistert. Ich hatte den Wunsch, etwas neues zu erleben und erst einmal rauszukommen aus dem alltäglichen Leben in meiner Heimatstadt. Zudem war für mich klar, dass der Dienst und die dadurch erreichten Leute meine Hilfe gut gebrauchen können.
Seit Anfang September lebe ich nun in den Vereinigten Staaten von Amerika und unterstütze HELP for all Nations in Austin, Texas. Es ist ein grosses Abenteuer hier mit dem Team zu leben und ein Teil des Dienstes zu sein, der raus geht auf die Strassen Austins und dort den jungen Obdachlosen Gottes Liebe bringt.

Weitere Informationen zu Praktika bei HELP for all Nations in Austin, TX gibt es hier.


Aug
27

Computer-Ingenieur hilft Obdachlosen

Posted by usa in HELP USA, Persönlich, Einsätze

von Terry Cole
Mein Name ist Terry. Ich bin seit dem letzten Frühling mit dem “Cream And Sugar” - Team (HELP Texas) befreundet und habe im Sommer für einige Wochen als Praktikant an ihren Einsätzen teilgenommen. Ich bin ein Computer-Ingenieur und arbeite seit 25 Jahren in der High-Tech Branche. Allerdings habe ich mich mehr und mehr mit der Situation der obdachlosen Bevölkerung von Austin beschäftigt. Ich habe in den letzten 5 Jahren ein- oder zweimal pro Woche als Freiwilliger bei einem staatlichen Sozialdienst gearbeitet, der Obdachlose im Alter von 17 bis 24 Jahren betreut und sich um ihre grundlegenden Bedürfnisse kümmert .
Im Laufe der Jahre wurde mir bewusst, dass wir hier auch einen christlichen Dienst brauchen, um genau diesen jungen Menschen zu helfen. Ich betete zu Gott, dass er Missionare nach Austin sende, um den Leuten zu dienen. Ich hatte keine Ahnung, dass während der gesamten fünf Jahre das “HELP for all Nations” - Team hier in der Gegend unterwegs war. Dann haben wir uns im vergangenen Frühling kennengelernt, weil der “Cream And Sugar”- Wohnwagen auf dem gleichen Parkplatz steht wie mein Auto. Als ich den Wohnwagen zum ersten Mal sah, klopfte ich an die Tür und wurde herzlich begrüsst.

Nachdem ich sie ein paar Mal besucht hatte eröffnete ich ihnen, dass sie die Antwort auf meine Gebete seien!
Bald wurde ich zu einem regelmässigen Besucher im Anhänger. Ich liebe es wirklich dort zu sitzen und beim Austeilen von Suppe, Kaffee und Gebäck zu helfen. Ich geniesse es, mehr über das Leben der Gäste zu erfahren, ihren Geschichten zuzuhören und sie zu ermutigen, eine Zukunft mit Jesus anzusteuern. Es ist wunderbar wenn wir ihnen ganz praktisch helfen können, aber oft müssen wir einfach damit zufrieden sein, dass wir ihnen unsere Freundschaft, moralische Unterstützung und ein offenes Ohr anbieten können. Da sie meistens von anderen Leuten gemieden oder ignoriert werden weil sie auf der Strasse leben oder süchtig sind, ist es ein grosser Segen für sie, wenn sie sich bei uns akzeptiert und angenommen fühlen.

Hier gibt es den zweiten Teil der Geschichte und Informationen zu Praktika bei HELP for all Nations.


Jun
9

Philippinen - Ein effektives Jahr mit ADIA

Posted by HELPer in HELP Philippinen, Persönlich, Einsätze, City Mission / Fathers House, ADIA

adia_citym.jpgAuszug aus dem Bericht eines Teilnehmers des ADIA (anderer Dienst im Ausland, anstelle von Zivildienst):

” Im Rahmen des ‘anderen Dienstes’  lebe und arbeite ich gerade ein Jahr im ‘Father’s House’ bzw. der ‘Citymission’ von HELP International in Manila. Ich bin nun über 5 Monate hier und habe eine sehr gute Zeit. Hauptsächlich bin ich mit den Kindern aus dem Father’s House zusammen oder mache alle möglichen praktischen Arbeiten. Daneben gehe ich auch bis zu dreimal in der Woche auf  Einsätze mit (dabei kümmert man sich um Straßenkinder).
Für mich sind die Einsätze immer etwas ganz besonderes, da es mich tief bewegt, wenn ich so hoffnungslose Kinder und Jugendliche sehe, wie hier in Manila.
Auf der anderen Seite freut es mich sehr, mit meinen eigenen Augen zu
sehen, wie sich die Kinder, die mit uns im “Father’s House” leben und alle
selbst aus so hoffnungslosen Umständen zu uns kamen, verändern und Gott
erleben.

Aber Gott veränderte mich selbst auch in der Zeit, die ich bisher hier
bin und ich lerne täglich mehr von ihm. Wenn ich auch nicht immer einfache
Zeiten hier habe, erlebe ich doch jedesmal, dass Gott treu ist und sich immer
um mich kümmert.  Ich kann nur jedem empfehlen, so ein Jahr in der Mission zu machen.”

Mehr zum Thema ADIA, Einsätze oder z.B. auch Freiwilligendienst gibt es auf der HELP Haupt-Website unter “Einsätze” oder unter 0 23 51 / 91 81 60.

 


Mai
7

Patrick

Posted by usa in HELP USA, Persönlich, Einsätze

Ich finde es einfach genial: Mit den Jungs von HELP auf der Strasse unterwegs zu sein und Zeit mit ihnen zu verbringen ist einfach stark.

Hallo, ich heisse Patrick, und ich studiere im 4. Jahr Architektur hier an der University Of Texas.
Gott hat mir den Wunsch ins Herz gelegt den Obdachlosen zu dienen, und die Mitarbeiter von HELP haben mich herzlich in ihren Dienst hineingenommen.

Es ist eine wunderbare Gelegenheit für mich in einen bestehenden und etablierten Dienst einzusteigen. So kann ich von den Erfahrungen der Mitarbeiter lernen und muss nicht alles alleine ausprobieren.
Auf der Strasse kann so ziemlich alles passieren. In der einen Minute höre ich zu wie mir David sein neues Lied vorspielt, in der nächsten Minute kommt Cameron herein und weint sich an meine Schulter aus. Es musste einfach daran erinnert werden, dass Gott ihn inmitten seiner Einsamkeit und Probleme bedingungslos liebt.
Gott sei die Ehre für alles was er hier tut.

Kurt, Daniel, und Gerald haben so viel Liebe in mich investiert, und mein Dienst mit ihnen ist für mich das Highlight jeder Woche. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei den Familien von HELP for all Nations bedanken und bei all denen die sie in ihrem Dienst unterstützen.

Patrick Lamb - Austin, TX


Dez
17

Der nächste Umzug

Posted by usa in HELP USA, Persönlich

Ganz herzliche Grüsse aus Texas sendet Euch das HELP for all Nations Team.

Schon seit geraumer Zeit suchen wir nach einem neuen Wohnort und nach einem zu Hause für unseren Dienst, vor allem mit viel Platz für Gäste (z.B. Jugendliche von der Straße), die an unserem Jüngerschaftsprogramm LIFE Training teilnehmen.

Ein Objekt, welches im Osten von  Austin liegt, scheint uns besonders gut geeignet. Im Vertrauen auf Gott haben wir hier schon viel Erstaunliches erlebt und wir sind in Kontakt mit dem Besitzer.
 

Nun wird es aber nochmal sehr spannend, denn aus unserem jetzigen Domizil müssen wir im Januar ausziehen und in dem neuen Objekt müssen vor unserem Einzug noch viele Dinge umgebaut werden.
Mehr Informationen und Bilder >>

Frohe Weihnachten

Wir schauen zurück auf ein wunderbares Jahr 2007. Angefüllt mit Gottes Liebe und Treue. Höhepunkte waren vor allem der Besuch auf dem Rainbow Gathering und der Start unseres Cream And Sugar Projektes.
Euch und Euren Familien wünschen wir von ganzem Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr. Vielen Dank für all Eure Treue, Freundschaft und Unterstützung.

Euer HELP for all Nations Team


Nov
25

Praktikum in Texas: Marcus Siering

Posted by usa in HELP USA, Persönlich, Einsätze

Praktikum in Texas: Marcus

Hallo, ich heiße Marcus Siering und mache für 10 Wochen ein Praktikum bei dem HELP for all Nations Team hier in Austin, TX. Nach meinem Abitur und meiner Zivildienstzeit, kam in mir der Wunsch auf ein Kurzzeitpraktikum zu machen. Da ich gute Kontakte zur FCJG in Lüdenscheid hatte, enstand so schnell eine Verbindung zu HELP International.

In einem ihrer Prospekte habe ich dann von der Arbeit hier in den USA erfahren. Ich war sehr an diesem Dienst unter jungen Obdachlosen interessiert. Nach einigen e-Mails, guten ersten Kontakten mit dem Team und vielen Gebeten war es für mich klar. Ich gehe nach Austin, Texas!
Die Zeit hier ist für mich eine ganz besondere. Die Einsätze auf der Straße mit dem Team sind jedes mal neu beindruckend und auch das ganz praktische Zusammenleben ist toll.
Durch die täglichen Einsätze konnte ich schon viel neues lernen. Unter anderem, daß es nicht “nur” immer darum geht das Evangelium zu verkündigen. Oftmals ist vielmehr die ganz praktische Liebe zu den Obdachlosen gefragt. Indem man den Menschen zuhört, ihnen einen heißen Kaffee gibt, warme Kleidung anbietet oder ihnen einfach nur freundlich begegnet wird ihnen die Liebe Jesu auf ganz praktische Art und Weise gezeigt.
Das öffnet Stück für Stück ihre Herzen und lässt Vertrauen entstehen. Ich darf spüren wie Gott mich an diesem Platz haben will und genieße jeden Tag den ich mit dem Team zusammen sein kann. Eins ist jetzt schon sicher, diese Zeit wird für mich unvergesslich bleiben.

Noch mehr Informationen zu Praktika bei HELP for all Nations gibt es hier.