
Florian Joos macht den “Anderen Dienst” (ADIA) bei HELP Texas. “Heute wollte ich euch mal meine Mitbewohner vorstellen, die mir ab und zu Gesellschaft leisten. Sie kommen sehr unregelmäßig, wenn sie aber mal da sind, bin ich immer froh, sie schnell wieder los zu haben. Jaja, so läuft das mit den Skorpionen.
Das Exemplar auf dem folgenden Bild hatte sich in einer Spinnenwebe verirrt.

Die Skorpione, die es hier in Texas gibt, sind aber nicht tödlich. Nachdem man gestochen wurde, kann die Stelle taub werden, ziemlich weh tun und man ist bestimmt ziemlich geschockt.
Ich bin noch nie von einem gestochen worden, aber man muss immer vorsichtig sein beim Arbeiten. Wenn man z.B. ein Brett vom Holzstapel holt, kann immer ein Skorpion drunter sitzen. Auch sollte man nie irgendwo drunter fassen, wenn man nicht hinsehen kann.
Im Sommer sind sie auch häufig in der Wohnung anzutreffen, da sie auf der Suche nach Wasser sind. Meine kommen, glaube ich, immer durch den Waschbeckenabfluss im Bad rein. Der Abfluss ist einfach ein Rohr, das hinter dem Haus in die Büsche fließt. Jaja, Texas…

Gerade bin ich mit nur einer Familie hier vertreten. Es ist dann alles ein wenig familiärer, was ich gar nicht schlecht finde. Seit Anfang Mai bin ich alleine in einem Wohncontainer.
Ab August werden dann zwei ADIA - ler (ADIA anstelle von Zivildienst) kommen, die sich das Ganze hier mal anschauen, da freue ich mich schon drauf.
Bis bald aus Texas.”
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HELP Texas arbeitet unter obdachlosen Jugendlichen. Von Andrea Wuerz. Auch wenn ich nicht auf der Straße lebe, war das HELP for all Nations Team ein grosser Segen für mich.
Ich bin 23 Jahre alt, komme aus Austin und gehe schon seit acht Jahren in die gleiche Gemeinde, wie auch das HELP Team aus Deutschland.
Als ich anfing aufs College zu gehen, hatte ich eine ziemliche Krise und ich wusste nicht, ob der christliche Glaube mir überhaupt noch was bringt. Eine der Frauen aus dem HELP Team, hat mich während dieser Zeit betreut mich und mich durch diese Krise begleitet. Das war für mich eine echte Hilfe.
Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder bei ihrer Arbeit unter obdachlosen Jugendlichen mitgeholfen. Ich habe dadurch viel gelernt und ich genieße es einfach, Zeit mit dem Team zu verbringen. 
Jedes Mal, wenn ich mit ihnen zusammen bin, bin ich so ermutigt und innerlich berührt. Sie sind ein großer Segen für jeden, dem sie begegnen.
Letzten Sommer habe ich sie bei der Instandsetzung ihres neuen Grundstückes unterstützt. Zu dieser Zeit war einem Team von ihrer Missionsschule in Deutschland hier in Austin.
Bei Cream and Sugar helfen wir den Leuten, die auf der Straße leben. Wir sprechen mit ihnen, hören zu und verbringen viel Zeit mit ihnen. Mit Kaffee, Snacks und Kleidung helfen wir ihnen ganz praktisch.
Während der Arbeit mit den Runaways habe ich gemerkt, dass sie mir in vielen Dingen ganz ähnlich sind. Einige von haben im gleichen Jahr wie ich Abitur gemacht, einige sind sogar hier in Austin aufgewachsen.
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HELP for all Nations ist der amerikanische Zweig von HELP International. Zur Zeit arbeiten wir haupsächlich in Austin, Texas und dienen dort vor allem jungen Obdachlosen. Es ist unser Wunsch, sie in eine rettende und lebensverändernde Beziehung zu Jesus Christus zu führen.
Am 6. März 2010 wurde im ARD dieser Weltspiegel Bericht ausgestrahlt, der einen kleinen Einblick in das Leben der “Runaways” ermöglicht.
Weltspiegel vom 06.03.2010: Runaways in den USA
Wir sind immer wieder begeistert, wenn junge Obdachlose, denen wir auf den Straßen Austin’s begegnen, sich entschließen, einen neuen Lebens-Start zu wagen. Einer von ihnen ist Paul, der ein Gast in unserem LIFEHOUSE Training Center ist. Er hat erst seit einer Woche kein Heroin mehr genommen und braucht dringend Hilfe. Wir sind froh, ihn bei uns zu haben und es ist eine große Freude zu sehen, wie sehr er sich nach dem neuen Leben ausstreckt.
Tagsüber arbeitet Paul mit uns auf dem Grundstück. Im Moment renovieren wir ein Wohnhaus für Mitarbeiter und da wir alle zusammen dort arbeiten, ist es für uns eine großartige Gelegenheit, Fragen zu beantworten und ihm zu erzählen was Gott in unseren Leben getan hat. Paul ist sehr ermutigt, wenn er unsere Berichte hört. Abends verbringen wir immer Zeit miteinander. Oft lesen wir gemeinsam in der Bibel und reden über das Gelesene. Paul ist begierig, mehr über den christlichen Glauben zu erfahren und er möchte sein altes Leben hinter sich lassen.
Immer etwas Gutes
In unserem ‘Cream And Sugar’ Wohnwagen haben wir ein Schild mit der Aufschrift “Bittet uns um Gebet” aufgehängt. Einige unserer obdachlosen Freunde bitten uns deshalb immer wieder, für sie zu beten. Einer von ihnen ist Frank. Er lebt schon seit langer Zeit auf der Straße, doch in den letzten Monaten ging es ihm etwas besser.
Trotz der Tatsache, dass er immer noch obdachlos ist, besucht er das “Austin Community College” um seinen Realschulabschluss nachzuholen. Das ist eine enorme Leistung. In die Schule gehen ohne zu wissen, wo man schlafen oder duschen kann, ist sehr schwer.
Glücklicherweise ist er in der Lage, saubere Kleidung bei ‘Cream And Sugar’ zu bekommen, denn wir haben in den letzten Monaten einige Kleiderspenden erhalten. Saubere Kleidung ist für die Menschen auf der Straße von grossem Wert. Egal ob sie zur Schule gehen, sich um eine Stelle bewerben oder eine Wohnung mieten wollen, oft ist es ihnen nicht möglich an saubere Kleider heranzukommen, und deshalb können sie eben diese Dinge nicht tun.

Frank bittet uns immer wieder um Gebet. Er sagt, dass jedes Mal wenn wir für ihn beten, etwas Gutes passiert. Er liest auch viel in seiner Bibel und stellt interessante Fragen. Es ist eine große Ermutigung, Gott in seinem Leben wirken zu sehen.
Schon besser
Neulich kam ein junger Mann zum ‘Cream And Sugar’ Wohnwagen, der einen sehr starken Husten hatte. Er sagte, dass er große Schmerzen in der Lunge hätte und dass es sogar eine Lungenentzündung sein könnte. Wir legten ihm die Hände auf und haben Gott gebeten, ihn zu berühren und zu heilen. Nachdem wir aufgehört hatten, haben wir ihm vorgeschlagen, noch mit Kamillentee zu inhalieren. Das wäre sicher gut für seinen Husten. Er sagte: “Nein, das brauche ich ja jetzt nicht mehr zu machen. Es geht mir schon viel besser. Ihr habt für mich gebetet und jetzt ist es gut.”
Persönlicher Einsatzbericht. “Ich heiße Simon und lebe seid 7 Jahren in Lüdenscheid. Vor Jahren habe ich eine Drogentherapie im Haus Wiedenhof gemacht und lebe seitdem in der FCJG Gemeinschaft.
Als das HELP-USA-Team letztes Jahr auf ein neues Grundstück gezogen ist, wurde zur Mithilfe aufgerufen. Das hat mich sehr angesprochen und ich habe mir vorgenommen, für ein paar Monate nach Amerika zu kommen, um den Dienst hier zu unterstützen. Zur gleichen Zeit habe ich trotz der Wirtschaftskrise einen gut bezahlten Job bekommen, durch den ich das Geld für den Einsatz sparen konnte.
Zu Hause in Deutschland gehe ich regelmäßig mit einem Team von der Stadtmission auf die Drogenszene, wo wir gezielt Kontakt zu Drogensüchtigen suchen. Die
meisten von ihnen sind im Methadonprogramm und träumen davon irgendwann einmal clean zu sein und etwas aus ihrem Leben zu machen.

Hier auf der Szene scheint das anders zu sein. Die zum Teil sehr jungen Runaways, haben sich für ein Leben auf der Strasse entschieden. Sie identifizieren sich voll damit, als Reisende durch das
Land zu ziehen. Das spiegelt auch das Aussehen wieder. Gestern war ein 25 jähriger junger Mann bei uns im Cream And Sugar - Wohnwagen, der hatte das ganze Gesicht tätowiert. Ich dachte nur: “Was will der bloß mal aus seinem Leben machen?”

Es ist toll zu erleben, was für eine Liebe das Team für die Runaways, Obdachlosen und Drogensüchtigen hat. Hinter den harten Fassaden und Tatovierungen verstecken sich Menschen, die nur ein offenes Ohr oder eine Umarmung suchen. Sie wollen einfach geliebt sein. Das ist ein Hauptanliegen dieses Dienstes. Gottes Liebe denen zu bringen, die keiner will.
Besonders beindruckt hat mich die Vision, die unser Team hier für das LIFEHOUSE Training Center und den Dienst mit Cream And Sugar auf der Strasse hat. Sie setzen Schritt für Schritt all das um, was Gott ihnen gezeigt hat. Hier auf dem Grundstück geht es gewaltig voran und es ist toll zu sehen, was hier in nur einem Jahr entstanden ist.
Mir gefällt es hier sehr gut und ich freue mich, das ich noch einige Wochen hier sein kann.”
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Hallo! Ich heisse Peter, lebe seit 10 Jahren in Lüdenscheid und gehöre
zur FCJG Gemeinschaft. Ich wollte schon immer mal einen längeren Einsatz im Ausland machen um zu erfahren wie es ist, als Missionar zu leben.
Deshalb habe ich mich entschlossen, für drei Monate in die USA zu
fliegen, um das HELP for all Nations-Team hier vor Ort zu unterstüzen.
Das Team lebt seit Juli 2009 auf einem grossen Grundstück, ca.
20 km ausserhalb von Austin. Hier wollen sie das LIFEHOUSE Training
Center aufbauen. Das bedeutet, dass ganz viel praktische Arbeit angesagt ist. In den letzten drei Monaten haben wir echt viel geschafft. Gerade
sind wir mit einem 550 Meter langen Zaun fertig geworden. Das war ganz
schön harte Arbeit.
Missionsromantik ist hier nicht angesagt, es wird ganz normaler
Alltag gelebt. Dazu gehört auch, dass wir dreimal in der
Woche mit dem Cream And Sugar-Wohnwagen nach Austin fahren und den Runaways und Obdachlosen dienen. Vor vielen Jahren war ich selber drogenabhängig und habe durch Christen, die mich auf der Strasse angesprochen haben, Jesus kennengelernt.
Ich war schon sehr überrascht, dass es in Austin sehr viele junge und auch ältere Menschen gibt, die auf der Strasse leben. Diesen Menschen helfen wir ganz praktisch. Wir bauen Beziehungen auf und nehmen sie so an wie sie sind. Diese Annahme spüren sie. Sie sind dankbar dafür und kommen deshalb gerne zu uns in den Wohnwagen.
Auf dem LIFEHOUSE Grundstück sind wir jetzt soweit, dass wir Gäste von der
Strasse aufnehmen könnten. Das werde ich leider nicht mehr miterleben,
denn ich reise in ein paar Tagen wieder ab, bin aber sehr gespannt auf das
was Gott hier weiter tun wird.
Für mich war es eine sehr gute Zeit mit vielen Herausforderungen. Es ist wunderbar zu erleben, wie toll sich der Dienst entwickelt. Gott in allem zu vertrauen, diese Erfahrung nehme ich für mich persönlich mit. Denn ich durfte erleben wie das Team Gott vertraut und wie Gott sie in allem versorgt.
Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass es sich gelohnt hat hierher zu kommen.
Besonders für mich selbst.
Peter Hoffmann
Weitere Informationen zu Kurzzeit-Einsätzen und Praktika bei HELP for all Nations finden sie hier.
Es ist Winter und eine große Anzahl von jungen Runaways kommen wegen des milden Klimas nach Austin. Viele von ihnen lernen wir in unserem Cream and Sugar Wohnwagen kennen, denn das ist ein beliebter Aufenthaltsort für sie.
Oft haben wir die Möglichkeit mit ihnen über Jesus zu reden oder für sie zu beten. Manchmal treffen wir auch Leute, die sich nach Veränderung in ihrem Leben sehnen. Viele brauchen eigentlich nur einen Ort, wo sie zur Ruhe kommen und ein neues Leben beginnen können.
Deshalb sind wir so begeistert über unser LIFEHOUSE Grundstück! Im Moment können wir zwei Leute bei uns aufnehmen. Wir haben einen umgebauten Schulbus, der uns als kleines Apartment für LIFE Training Teilnehmer dient.
Von jetzt an können wir unseren Freunden von der Straße sagen: “Kommt doch einfach mit uns nach Hause. Wir werden euch helfen, noch einmal neu anzufangen.”
Junge Frau in Kälte zurückgelassen
In den letzten Wochen hatten wir einige gute Einsätze, und wir erleben eine größere Offenheit für Jesus.
Mit vielen Leuten hatten wir sehr gute Gespräche und einige haben sich über unser LIFE Training Programm informiert. Wir können es kaum erwarten loszulegen.

Wir empfinden eine zunehmende Dringlichkeit, junge Menschen von der Straße bei uns aufzunehmen.
Im letzten Monat sind mehrere junge Obdachlose an einer Überdosis Heroin gestorben. Einige von ihnen waren regelmäßige Gäste in unserem “Cream And Sugar” Wohnwagen. An einem Nachmittag konnten wir ganz praktisch helfen. Einige Leute haben, in der Nähe unseres Cream And Sugar Wohnwagens, Whisky getrunken und es ging drunter und drüber. Einem der Mädchen ging es gar nicht gut. Sie hatte viel zu viel getrunken, und musste sich ständig übergeben. Wir brachten ihr viel Wasser und haben immer wieder mal geschaut, ob mit ihr alles in Ordnung ist.
Plötzlich gingen alle anderen weg und ließen sie einfach mitten auf dem Parkplatz liegen. Zu dieser Zeit hat sie fest geschlafen und die Außentemperatur betrug 1°C. Nachdem wir einige von ihren Freunden wieder gefunden hatten, konnten wir sie nach Hause fahren. Wir wollten unbedingt sicherstellen, dass ihr nichts passiert.
Viele Leute da draußen sind innerlich zerbrochen und fühlen, dass sie keine Hoffnung haben - keine Zukunft. Jesus will ihnen neues Leben geben. Leben in Fülle. Das ist die Botschaft die wir bringen, und deshalb sind wir hier.
Helfen sie mit!
Mit all den Entwicklungen in unserem Dienst realisieren wir, dass Gott uns auf eine neue Ebene von geistlicher und finanzieller Verantwortung bringt.
Wir suchen nach Leuten die uns bei der Deckung der anfallenden Kosten helfen möchten.
Hier eine Übersicht:
| LIFE Training Teilnehmer: |
$200 / Monat |
| LIFEHOUSE Nebenkosten: |
$830 / Monat |
| Einsätze: |
$200 / Monat |
| Gesamt: |
$1600 / Monat |
Wenn sie uns mit einer regelmäßigen Spende, oder mit einem einmaligen Betrag unterstützen möchten, finden sie hier weitere Informationen.
Vielen herzlichen Dank!
Posted by HELPer in HELP USA
Am 25. Dezember werden wir wieder eine grosse Weihnachtsparty auf der Strasse haben. Für unsere obdachlosen Freunde ist das ein Höhepunkt des Jahres, auf den sie sich schon riesig freuen.
Wie auch in den vergangenen Jahren werden wir Goulaschsuppe und Donuts servieren, Kleider ausgeben, Geschenke verteilen und für Leute beten.
Da das Wetter immer kälter wird, wird auch das Leben auf den Strassen immer herausfordernder, immer härter. Wir sind dankbar, dass wir durch unser “Cream And Sugar” - Projekt in der Lage sind, einer grossen Zahl von Menschen jeden Tag helfen zu können.
Es ist wirklich erstaunlich, wie man mit wenig einen grossen Unterschied machen kann. Eine Tasse Kaffee, ein Paar saubere Socken und warme Kleidung.
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Posted by HELPer in HELP USA

Florian Joos, der den “anderen Dienst im Ausland” (ADIA) bei HELP in Texas absolviert, berichtet:
“Das Wetter ist hier echt toll. Es wird nachts zwar auch ziemlich frisch, so um die 6°C, aber tagsüber kann man öfters mit T-Shirt rumlaufen, echt herrlich. Heute war wieder strahlend blauer Himmel.
Wie ist mein Tagesablauf?
Am Morgen geht’s immer um acht los. Wir (zwei Mitarbeiter und ich) treffen uns, um den Tag zu besprechen und um für den Tag zu beten. Dann ist bis zwölf Uhr Arbeitszeit. Um zwei geht es dann weiter bis um halb sechs. Außer Montag nachmittags, Mittwoch nachmittags und Donnerstag vormittags gehen wir dann immer auf die Straße, um den Obdachlosen zu dienen. Wie das aussieht, beschreibe ich später mal.
Die Arbeitszeit sieht folgendermaßen aus: Montag vormittags muss ich immer mein Haus putzen, erst kehren, dann nass wischen und natürlich Bad putzen. An den anderen Tagen mähe ich z.B. Rasen, renoviere (streichen, verspachteln, Acrylfugen fugen, Fenster helfen einbauen …) oder helfe beim Herstellen von Flyern bzw. Roadmaps (Johannesevangelium mit Lebenszeugnissen aller Mitarbeiter, wird an Leute auf der Straße verteilt). Die praktische Arbeit macht mir echt Spaß! Hab auch schon einiges auf dem Bau gelernt. Demnächst mehr…”
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Im Moment haben wir ein Team von unserer Missionsschule in Deutschland zu Besuch. Die Schülerinnen und Schüler sind fleißig mit dabei uns beim Aufbau des Lifehouse Trainings Zentrums zu helfen.
Hier nun ein kurzer Bericht aus ihrer Sicht:
Mein Name ist Benny Schäfer und ich hatte das Privileg, in den letzten sechs Wochen mein Leben mit den Mitarbeitern von HELP for all Nations und dem Dienst Cream and Sugar zu teilen.
Ich möchte euch nun einen kleinen Einblick geben, in das, was ich in dieser Zeit erlebt habe.
Zum einen war da die Arbeit am “Lifehouse Training Center”. In den letzten Wochen haben wir gemeinsam ein Wohnung für Lifehouse Mitarbeiter renoviert und umgebaut.
Es hat riesen Spass gemacht, sich dem ganz normalen Wahnsinn einer Baustelle hinzugeben. Zwischen schrauben, streichen, bauen, buddeln, putzen, lachen und singen, lagen die Nerven auch mal blank, aber das gehört dazu.
Zum anderen waren da noch die Einsätze in Austin. Es war eine echte Ehre mit den HELP Mitarbeitern auf die Straße zu gehen und den Runaways und Obdachlosen zu dienen.
Man konnte eine echte Offenheit und absolute Annahme bei den Leuten spüren, sobald sie hörten, dass wir Freunde von Cream And Sugar sind. Der Dienst dreht sich gar nicht so sehr um die Verpflegung, sondern um Aufmerksamkeit und Respekt.
Die Menschen von der Straße können im “Cream And Sugar Wohnwagen” Christen erleben, die ihnen zuhören und sich wirklich für sie interessieren. So erfahren sie ganz persönlich die Liebe Gottes.
Es wird handfest und spürbar. Das unterscheidet das HELP Team von anderen Versorgungsstellen in Austin.
So nun zu dem, was sich in mir an Veränderung vollzogen hat. Das absolut schöne und echt begeisternde war es zu erleben, wie Jesus mich getragen und geführt hat.
Mit viel Liebe hat er mich auf Schwächen in meinem Charakter aufmerksam gemacht und ist mit mir durch den Schmerz der Veränderung gegangen. Ich bin in meiner Beziehung zu Jesus in dieser Zeit sehr gewachsen und es das Erlebte hat meinen Glauben gefestigt.
Ich danke Gott und dem HELP-Team für die Zeit in Austin. Es war sehr segensreich und absolut erbauend. :: Benny Schäfer
Mehr Informationen zu Einsätzen und Praktika bei HELP for all Nations finden sie unter: http://www.hfan.org/de/praktikum/
Es gibt viele Möglichkeiten, mit den aktuellsten Entwicklungen bei HELP for all Nations auf dem Laufenden zu bleiben. Sie können unser Freund auf Facebook werden oder uns auf Twitter folgen. Wir haben auch einen flickr photostream. Hier finden sie aktuelle Bilder von unseren Renovierungsarbeiten.