Jul
30

Sibirien - Perlen im Schlamm

Posted by HELPer in HELP Philippinen, HELP Sibirien

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Von Aurelle Bleile, HELP-Drogenreha Omsk. “Eine Bekannte erzählte mir von einem achtjährigen Mädchen, das zusammen mit ihrem Sohn in die zweite Klasse geht und völlig verwahrlost aussieht.

Bei der Abschlussfeier waren alle Kinder schön rausgeputzt, nur dieses Mädchen saß in seinen schmutzigen Kleidern alleine und traurig in einer Ecke. Tagelang ging mir diese Geschichte nach und immer wieder „musste“ ich im Gebet an dieses Kind denken. Also machte ich mich auf zu ihrer Klassenlehrerin, von der ich erfuhr, dass das kleine Mädchen sehr arm ist und es schon eine Hilfe wäre, wenn man ihr Hefte und Stifte besorgen und die Hausaufgabenbetreuung in der Schule bezahlen könnte. Dadurch könnte sie dann die meiste Zeit in der Schule verbringen und auch dort zu Mittag essen.

Am gleichen Tag lernte ich dann die Kleine kennen, völlig verdreckt, mit verfilztem Haar und alten viel zu großen Latschen stand sie vor mir und schaute scheu zu Boden. Meine Bekannte und ich versuchten mit ihrer Mutter zu sprechen. Sie und das Kind wohnen in dem verrufenen Armenviertel hier im Dorf, wo auch noch viele Alkoholikerfamilien leben.

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Wir betraten das zerfallene Haus, das eher an einen Stall erinnerte, klopften an der angelehnten Wohnungstür, die sowieso nicht abschließbar war und da keiner öffnete, wagten wir uns hinein. Ein Bild des Schreckens und des Elends breitete sich vor unseren Augen aus. Wir stapften durch Berge von Müll und fanden dann im hintersten Zimmer eine alte Oma in Lumpen in einem Bett liegend. Neben ihr auf dem Boden saß ein nackter Junge von etwa zwei Jahren mitten im Müll, neben ihm eine alte Pfanne mit undefinierbarem Fraß.

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Jul
2

Straßenkinder - Immer wieder neu

Posted by HELPer in HELP Philippinen, City Mission / Fathers House

“Hey Tante,” hörte ich eine raue und doch junge Stimme hinter mir herrufen, “nimm mich mit zu dir nach Hause!” Ich drehte mich um und mir fiel im ersten Moment nichts ein, was ich hätte erwidern sollen. “Ich kann doch kein Kind mitnehmen wie einen streunenden Hund!”, schoss es mir durch den Kopf. Dann sagte ich in unsicherem Tagalog und wenig überzeugt: “Das geht doch nicht, deine Mama wäre sehr traurig, wenn du nicht mehr bei ihr bist!” - “Nö, Tante! Die wäre froh, wir sind sowieso so viele. Die merkt gar nicht, wenn ich nicht da bin!” Solche Situationen waren für mich zu der Zeit noch unglaublich. Wir waren erst ein gutes Jahr auf den Philippinen, und ich ging ab und zu mit ein paar Leuten unter eine Brücke, um Straßenkinder kennen zu lernen. Kikay (das heißt übersetzt: leichtes Mädchen) war eine der ersten Kinder, mit denen ich etwas Zeit verbrachte. Sie war sieben Jahre alt, frech wie Rotz, immer dreckig und redete wie ein Buch, ihre Stimme klang dunkel und ihr Lachen war unwiderstehlich.

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Jun
25

Straßenkinder - Bleistift anstelle von Schaschlik-Spieß

Posted by HELPer in HELP Philippinen, City Mission / Fathers House

Straßenkinderarbeit City Mission Manila

Aus dem neuesten Rundbrief von HELP City Mission/Father’s House.
Liebe Freunde, während der Sommer in Deutschland langsam erst Einzug hält, liegen 2 Monate Sommerferien in brütender Hitze hinter uns im Father`s House. Nach den verheerenden Stürmen im letzten Jahr, hatten wir nun eine enorme Trockenzeit bei Temperaturen bis zu 40 Grad.

Sommerspaß - Manila - City Mission News

Das hat uns nicht davon abgehalten ein aktives Ferienprogramm für die Kinder zu gestalten, damit keine Langeweile aufkommt. Es gab jeden Tag Kinderandachten, Schwimmunterricht, Holzarbeiten, Bastelspaß, Camping und einen HipHop-Tanz-Workshop etc. Das waren im wahrsten Sinne des Wortes ereignisreiche Wochen. Mittlerweile hat hier die Schule wieder begonnen, und mit von der Partie sind auch unsere vier neuen Kinder, die wir in den vergangenen Wochen von der Straße aufnehmen konnten.

Straßenkinderarbeit City Mission ManilaZum Teil haben sie noch nie einen Bleistift in der Hand gehabt, wissen aber, wie man vor der Polizei wegläuft oder sich mit Schaschlikspießen verteidigt. Zu unserer Überraschung klappt es zurzeit sehr gut, die Kids in unsere bestehende Father`s House Truppe zu integrieren. Im Moment betreuen wir 20 Kinder und Jugendliche. MARY fühlt sich jetzt geborgen und die dicken Wunden, mit denen sie zu uns kam, sind langsam abgeheilt. Sie war von älteren Straßenkindern schwer verprügelt worden und hat manch anderes Trauma hinter sich. JUNIOR wirkte auf der Straße wie ein Halbstarker, der sich gut alleine durchschlagen kann. Nun im Father`s House angekommen, stellen wir fest, dass er ein „normaler“ neunjähriger Junge ist, der spielen und lernen möchte. Das Essen am Tisch mit Essbesteck ist eine der größten Herausforderungen für ihn bei uns. Er liebt das Fahrradfahren und geht stolz in die Schule. JAY hat sich auf der Straße alleine durchgeschlagen. Sein Vater ist wegen Mordes im Knast, und seine Mutter will mit Jay nicht mehr viel zu tun haben. Sie hat eine „neue“ Familie. Weil er klein und schmächtig ist, wurde er auf der Straße als „Underdog“ behandelt. Im Father`s House blüht er nun auf und braucht sich nicht mehr vor den Bullies zu verstecken.
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Jun
11

Manila - Schule für Slumkinder

Posted by HELPer in HELP Philippinen, Arche Noah

Von HELP Arche Noah, einem Haus für ungewollte Kleinkinder (Manila, Philippinen).arche1.jpg

Seit drei Wochen haben wir ein neues Projekt in der Arche angefangen. Eine kleine Vorschule für Drei- bis Fünfjährige. Schon lange ist uns die hoffnungslose Situation der Kinder in den nahegelegenen Slums ein Anliegen. Die wenigsten der Kinder gehen zur Schule und oft setzt sich damit ein Kreislauf nach unten in Gang. Die Kinder sind sich selbst überlassen, haben alle Freiheit zu tun und zu lassen, was sie wollen. Sie lernen kaum etwas über Hygiene oder Benehmen und schon gar nicht lesen und schreiben.

Vorschulen gibt es wenige hier und die kosten Geld (ca 300 Euro im Jahr), weil sie privat sind. Dazu kommt, dass für die Einschulung in die 1. Klasse alle Kinder lesen können müssen. Es gab verschiedene Versuche, den Kindern durch Sponsoren den Schulbesuch zu ermöglichen. Aber das Geld wurde meistens für Essen und andere dringende Dinge ausgegeben, und zur Schule gingen die Kinder dann doch nicht. Es ist uns bewusst, dass das Problem bei den Eltern liegt, aber wir sehen, dass all die Jahre im „Überlebenskampf“ einen hohen Preis gekostet haben.

Jeden Morgen kommen die Kinder nun an und sind begeistert über das Neue, was sie lernen können. Die Mütter würden am liebsten auch dabei bleiben und selber lernen, vielleicht machen wir das mal in einem Sommerprogramm. Wir freuen uns auf jeden Fall über den guten Start in das erste Schuljahr und sind gespannt, wie es dann weitergeht.
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Jun
4

Philippinen - Playmobil statt Überlebenskampf

Posted by HELPer in HELP Philippinen, City Mission / Fathers House

Von Petra Erkens, HELP Father’s House Manila. Ich schaue beim Blumengießen aus dem Fenster und muss schmunzeln: H. übt eifrig auf einem unserer Kinderfahrräder das Fahrradfahren. Zuerst eiert er noch etwas herum, aber schnell findet er einigermaßen die Balance.
Seit drei Tagen lebt er bei uns im Father`s House. Etliche Male habe ich das Phänomen erlebt, dass Kinder, die auf der Straße fast “erwachsen” wirken, weil sie alle Verantwortung für ihr Leben (und oft auch das ihrer Familien!) nehmen, mit der Ankunft im Father`s House voll in ihre Kindheit zurückfinden. Die gleichen Kids, die noch Tage zuvor um ihr Überleben kämpfen mussten, die immer übernächtigt und oft mit Drogen benebelt rumliefen, entdecken ratzfatz, dass einfaches Spielen so viel Spaß macht. Es ist fast nicht zu glauben, dass die gleichen Kinder, die sich zuvor noch an Klebstofftüten berauscht haben und sich mit Schaschlikspießen gegenseitig abstechen wollten, plötzlich vor einer Kiste mit Playmobil oder Lego sitzen
















































(gespendet von einem deutschen Kindergarten, mit einer Kiste nach Manila geschifft) und sich im kindlichen Spiel verlieren. Ihr Äußeres verändert sich so schnell, dass ich manchmal vergesse, wie ich sie oft noch vor kurzer Zeit auf der Straße angetroffen habe. So auch bei H.: Seine Füße waren so schwarz verkrustet, dass eine einfache Dusche sie nicht sauber gekriegt hat. Seine Haut ist vernarbt und gegerbt, aber er strahlt mich an von seinem Kinderfahrrad und ich weiß: ALLES KANN GUT WERDEN!!! Ich hole das kleine grüne Spielzeug, das er mir vor einem Jahr auf der Straße geschenkt hatte und H.s Augen strahlen: “Das kenn ich! Ich weiß noch genau, wo ich dir das gegeben habe!”, sagt er, und das macht mich echt happy!
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Mai
25

HELP Manila - Wir wollen zum Flohmarkt!

Posted by HELPer in HELP Philippinen, Set Free Center

Wir wollen zum Flohmarkt!

 

Von den Mitarbeitern der HELP Drogenreha auf den Philippinen (Set Free Center Manila). Vergangenen Samstag durften wir uns eines regen Betriebes im Rahmen unseres Flohmarkts erfreuen. Als wir am Morgen unser Tor öffneten strömte uns eine aufgeregte und tatenfreudige Menschenmasse entgegen. Es war wirklich ein grossartiger Morgen. Nicht nur aufgrund der Einnahme von 22,000 Peso, sondern jeder Käufer, zumeist unsere Nachbarn, schien glücklich und zufrieden unser Grundstück zu verlassen! Mehr zum Set Free Center >>

 Flohmarkt beim Set Free Center auf den Philippinen

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 Flohmarkt beim Set Free Center (HELP Drogenreha) auf den Philippinen

 

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Mai
1

HELP Manila - Ich bin eine Urgroßmutter

Posted by HELPer in HELP Philippinen

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Aus dem Blog von Petra Erkens, die zusammen mit ihrem Mann die City Mission / Father’s House Arbeit auf den Philippinen leitet.
Gerade komme ich von einem Piknick mit einer neuen Gruppe von Straßenmädchen, die wir kennen gelernt haben. Auf der Straße ist es of schwierig länger mit den Kids zu reden, da sie dort sind, um zu Geld zu verdienen oder sie sind derart im Vollrausch, dass sie nicht ansprechbar sind. Aus diesem Grund verabreden wir uns mit ihnen zu anderen Tageszeiten, um Freundschaften zu schließen. Bewaffnet mit gutem Essen, einigen Matten zum Sitzen und einer Gitarre zogen wir heute morgen los. Die Girls warteten schon gespannt auf uns und die Atmo war gut. In einem, der wenigen Parks in Manila schlugen wir unser Lager auf und packten das Essen aus.

Als ich in die Runde blickte, erfüllte mich tiefe Dankbarkeit. Zum ersten mal wurde mir richtig bewusst, dass ich geistlich gesehen bereits eine Urgroßmutter bin…WAHNSINN, und das mit 45! Mariana, ist heute eine meiner besten Freundinnen. Vor 20 Jahren, als wir auf die Philippinen kamen, steckte sie selbst noch in Drogen. In unserem Set Free Center hat Gott sie von der Sucht befreit. Ich hatte damals das Vorrecht, sie zum Herrn zu führen und seither ist sie im Vollzeitlichen Dienst. Ihr Herz schlägt für die kaputten Mädchen von der Straße und sie ist für den Strassenkindereinsatz verantwortlich. Mit von der Partie sind aber auch “unsere” jungen Mitarbeiterinen, die vor ca. 8 Jahren noch selbst Straßenkinder waren. Heute sind sie es, die in unseren Diensten nicht wegzudenken sind. Ihre Leben sind neu geworden und das geben sie auf der Straße und im Father`s House weiter. Und dann die kleinen Mädchen, die noch im Sumpf der Straße gefangen sind, aber an der Schwelle zu neuem Leben stehen. In diesem Sinne macht es mir nichts aus im übertragenen Sinne uralt zu sein. Welch ein Vorrecht! Mehr >>


Apr
22

Manila - Auf zur Highschool!

Posted by HELPer in HELP Philippinen, Set Free Center

Manila - Rehaschule


 

Von der Mitarbeitern der HELP-Drogenreha auf den Philippinen.

Manila - RehaschuleEndlich ist es soweit! Mit grosser Begeisterung haben am vergangenen Montag 5 unserer „Nachsorgler“, Praktikanten und ein Gast mit einem von der Regierung subventionierten alternativen Lernprogramm begonnen. Dieses Programm ist speziell auf junge Menschen ausgerichtet, die die Schule abgebrochen oder nie besucht haben.  Ziel der Maßnahme, die von unserem philippinischen Mitarbeiter James durchgeführt wird, ist es den Abschluss der Elementarschule zu erwerben um dann die weiterführende Schule (Highschool) besuchen zu können.

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Apr
12

Manila - Ostern im Father’s House

Posted by HELPer in HELP Philippinen, City Mission / Fathers House

Ostern im Father’s House
Ostern ist ja schon vorbei aber diesen Bericht mit den schönen Bildern aus unserem Haus für Straßenkinder “Father’s House” in Manila wollten wir Euch nicht vorenthalten.  Eine Mitarbeiterin schreibt in ihrem Blog:

Happy Easter!!
Wir hatten einen tollen Ostermorgen mit den Kindern vom Fathers House (bei ca.35 Grad). Nach der Ostergeschichte gab es die heiß ersehnte Eiersuche. Dabei werden hier Plastikeier versteckt, die mit Süßigkeiten und “specials” gefüllt sind. Ein special ist zum Beispiel schwimmen oder ins Kino gehen, zusammen mit einem Mitarbeiter.



Ostern im Father's House Ostern im Father's House

















Der grüne Zettel bedeutet: Einmal Schwimmen gehen.




Ostern im Father's House Ostern im Father's House Ostern im Father's House
Ostern im Father's House

































Was war das denn für eine farbige Süßigkeit da im Ei? Sucht das Meerschweinchen auch mit? Egal, hauptsache, ich hab zwei gekriegt, juchhuu!

Happy Kids!
Es ist echt toll zu sehen, wie glücklich die Kids sind, vor allem wenn man bedenkt woher sie kommen. Im Fathers House können sie ihre Kindheit wieder genießen und es ist ein Vorrecht, Teil ihres Lebens sein zu können. Jesus ist auferstanden, das ist die Hoffnung für mein eigenes Leben und die Hoffnung für all die Kids, die wir aufgenommen haben und die wir noch aufnehmen werden.

Hier noch eine lustige Begebenheit: an Karfreitag haben die jüngeren Kids das Johannes Evangelium geschaut. Joshua hat das Ganze noch ziemlich bewegt und am nächsten Tag meinte er ganz ernst:”Ich frag mich wirklich, wie es sein kann, dass Jesus so schöne, weiße Zähne hatte- der hat sich doch nie die Zähne geputzt!!” :-)
Tja, jeder hat so seine offenen Fragen…
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Apr
6

HELP Arche Noah - Exodus

Posted by arche in HELP Philippinen


HELP Arche Noah - Hoffnung für ungewollte Kleinkinder

Der Dienst HELP-Arche Noah auf den Philippinen kümmert sich um ungewollte, zum Beispiel ausgesetzte Kleinkinder. Sie berichten. Mitte Februar hat der grosse Exodus in der Arche Noah angefangen, seitdem haben wir fünf Kinder verabschiedet und ihren neuen Familien übergeben.

Das sind immer sehr bewegende Momente für alle Beteiligten. Normalerweise nehmen wir uns zwei Tage Zeit um ein Kind zu übergeben. Erstmal kommt die Familie zu Besuch für ein paar Stunden und um ihr Kind kennen zu lernen, denn bis dahin haben sie ja nur Fotos und Berichte gesehen.

Am zweiten Tag feiern wir mit der ganzen Arche ein kleines Fest um den Abschied zu erleichtern und auch um unsere Dankbarkeit auszudrücken. Ein Kind loslassen ist manchmal schwer, aber die Verantwortung für ein Kind loslassen ist in der Regel eine  Erleichterung. Und wenn der Abschiedsschmerz überwunden ist, dann ist wieder mehr Platz in den Herzen und der Arche für neue Kinder.

Als wir die Arche vor neun Jahren anfingen, dachten wir, dass die meisten Kinder bei uns aufwachsen würden, das hat sich dann aber schnell geändert, weil der Staat das für kleine Kinder nicht erlaubt und, würden wir alle Kinder gross ziehen hier, dann hätten wir schon lange das Haus voll  und keine Möglichkeit, in Notsituationen zu reagieren.

 Es gibt öfters unangemeldete Kontrollen und genug Statistik-Papiere auszufüllen, so dass wir nicht mehr auf solche Gedanken kommen. Doch für mehrere Kinder ist es von Vorteil, wenn die Papiere in den öffentlichen Büros etwas Staub ansetzen, das gibt ihnen Zeit zu heilen in verschiedenen Bereichen ihres Lebens und sich einzugewöhnen bei uns. Im Durchschnitt bleibt ein Kind etwa anderthalb Jahre bei uns.
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