Von den Mitarbeitern der HELP Drogenreha auf den Philippinen (Set Free Center Manila). Vergangenen Samstag durften wir uns eines regen Betriebes im Rahmen unseres Flohmarkts erfreuen. Als wir am Morgen unser Tor öffneten strömte uns eine aufgeregte und tatenfreudige Menschenmasse entgegen. Es war wirklich ein grossartiger Morgen. Nicht nur aufgrund der Einnahme von 22,000 Peso, sondern jeder Käufer, zumeist unsere Nachbarn, schien glücklich und zufrieden unser Grundstück zu verlassen! Mehr zum Set Free Center >>
Von der Mitarbeitern der HELP-Drogenreha auf den Philippinen.
Endlich ist es soweit! Mit grosser Begeisterung haben am vergangenen Montag 5 unserer „Nachsorgler“, Praktikanten und ein Gast mit einem von der Regierung subventionierten alternativen Lernprogramm begonnen. Dieses Programm ist speziell auf junge Menschen ausgerichtet, die die Schule abgebrochen oder nie besucht haben.Ziel der Maßnahme, die von unserem philippinischen Mitarbeiter James durchgeführt wird, ist es den Abschluss der Elementarschule zu erwerben um dann die weiterführende Schule (Highschool) besuchen zu können.
Aus der HELP Drogenreha “Set Free Center” auf den Philippinen.
Bernhard hat es geschafft. Die Drogentherapie liegt erfolgreich hinter ihm und jetzt ist er in der so genannten “Nachsorge”. Er hat noch das geschützte Umfeld der Reha, versucht aber gleichzeitig den Wiedereinstieg in die normale Arbeitswelt.
Zur Zeit nimmt er an einem Kurzzeittraining vom Arbeitsamt für Näher teil. Den Weg zum Schulungszentrum bestreitet er mit einem klapprigen Drahtesel, geliehen von der Reha.
Am Ende eines der Schultage eine Lektion aus dem wahren Leben: Er muss leider feststellen, dass nicht abgeschlossene Fahrräder schnell einen neuen Besitzer finden…
In der Reha nehmen die Mitarbeiter die Sache auf und entschließen sich zu einem Rundmail an Freunde und Missionare in Manila. Siehe da, Dank sei Gott, schnell ist nicht nur Ersatz für den verlorenen Trethobel gefunden, es können sogar noch drei weitere Leute aus der Nachsorge mit Fahrrädern ausgestattet werden! Mehr zum Set Free Center >>
Die Mitarbeiter der HELP-Drogenreha “Set-Free-Center” auf den Philippinen berichten:
“Danilo, 22, ist auf einem großen, wüsten Friedhof aufgewachsen. Dort lebte er in sehr chaotischen Verhältnissen in einem Teil eines Grabmals, welches ihm und seiner Familie Unterschlupf bot.
Drogen, Überfälle und der ständige Kampf ums Überleben bestimmten von klein auf sein Leben. Nach mehreren Gefängnisaufenthalten suchte er nach Antworten. Noch im Gefängnis begann er zu beten. Schliesslich landete er bei uns in der Drogenreha und hat einen ganz neuen Anfang gemacht.
Wenn alles klappt, wird er seinen Schulabschluss nachholen. Er ist ein sehr lebendiger Christ und liebt es, mit uns auf unsere Einsätze zu gehen. Dort versuchen wir, noch mehr Leute zu erreichen, die am Rande der Gesellschaft stehen.” Mehr zum Set Free Center >> Zur Website helpphilippinen.org >>
Links: Verschiedene Arten von Begeisterung, als Teilnehmer beim “Set Free Training” auf den Philippinen das traditionelle “Balut” probieren (angebrütete Enteneier).
Elena Georg, die gerade einen Einsatz im “Father’s House” auf den Philippinen macht schreibt über Ihren Dienst und das zur Zeit stattfindende “Set Free Training”:
“Seit einer Woche läuft das Set Free Training hier bei Help. Aus vielen Ländern sind Leute da, um sich auf Reha-Arbeit vorzubereiten und sich auch im Glauben zurüsten zu lassen.
Viele unserer Mitarbeiter sind deshalb jetzt sehr eingespannt. Wie bei jeder Konferenz muss man sich hier um das Wohl der Gäste kümmern und auch die Veranstaltungen selber wollen organisiert sein.
Das heißt für mich, dass ich nun auch etwas mehr Verantwortung bekomme. Ab sofort bin ich auch in den Day-duty- Dienst eingeteilt, was heißt um 5 Uhr die Kinder zu wecken, ihnen Essen zu machen und sie in die Schule zu schicken, in der Mittagszeit ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen und abends ins Bett zu bringen und zu schauen, ob jedes Kind seine Aufgaben erledigt hat. Dafür fallen leider auch ein paar der Straßen-Einsätze aus.
Aber es ist ja nur für 4 Wochen und es ist auch schön mal wieder mehr Zeit mit den Kindern zu haben. Heute war ich allerdings den ganzen Nachmittag damit beschäftigt das Abendessen vorzubereiten und der Reis war echt perfekt (gut durch, aber nicht angebrannt) und auch die Sardinen aus der Dose haben geschmeckt.”
Von unserer Drogenreha “Set Free Center” auf den Philippinen.“Nun ist es schon September und der Sommer liegt hinter uns. Wir hatten ein tolles Camp mit der ganzen Reha am Beach das uns alle zusammen geschweißt hat.
Die Schöpfung Gottes haben wir alle sehr genossen. Besonders für die Rehabilitanden aus den Slums (Gestank & Dreck) war es besonders überwältigend. Mit vielen Erinnerungen und einem T-Shirt als Souvenir kamen alle begeistert zurück. Nun ist wieder der Alltag eingekehrt.
Die Zimmer haben sich gefüllt und zur Zeit sind es 12 Gäste (Reha-Teilnehmer), eine tolle gemixte Crew. Sie sind neugierig, was es heißt, ihr Leben christlich auszurichten, brauchen Führung, streiten sich auch mal und kriegen als Konsequenz alleine extra Spülen. Es wird viel gelacht und Gitarre spielen und Holdrio hört man im ganzen Haus Haus.
Joel, ein früherer Gast ist für einen Monat zu uns gestoßen, bis er weiter auf eine missionarisch ausgerichtete Schule (DTS) geht. Es ist schön zu sehen, wie er sich weiterentwickelt hat, selbständiger wurde und im Glauben weitergeht.
Eine Herausforderung für uns sind immer wieder die Finanzen, da wir keine staatlichen Hilfen bekommen und auf Spenden angewiesen sind. In all dem freuen wir uns über das, was passiert und sind gespannt auf die nächste Zeit” Mehr zum Set Free Center erfahrt ihr auf unserer Website >>
HELP Drogenreha “Set Free Center” Manila/Philippinen.
Gerade haben wir sehr junge Menschen aus extrem erbärmlichen Lebensverhältnissen zur Therapie aufgenommen. Man hat ihnen kaum Werte auf ihren Lebensweg mitgegeben. Das Gefühl von Wertlosigkeit übermannt sie leicht. Leben hieß für sie: Alkohol, Drogen, Glücksspiel … So kommen sie zu uns, stachelig und doch so zerbrechlich, auf der Suche nach Wertschätzung, Identität und wahrem Leben.
Jesus sagt: “Bei mir findet ihr, was eurem Leben Sinn und Ruhe gibt. Ich meine es gut mit euch und bürde euch keine unerträgliche Last auf” (Mt. 11,28-30). Für unsere Gäste ist es nicht immer so leicht zu glauben, dass es jemanden gibt, der sie so, wie sie sind, annimmt und ihrer Not begegnen will. Doch wer sich auf Jesus einlässt, sich ihm anvertraut, der erlebt das Wunder, ein neues Leben zu empfangen. Mehr dazu im neuen HELP Info (pdf-download 7 MB) >> Mehr zum Set Free Center >>
Eine Mitarbeiterfamilie von HELP Philippinen berichtet: “Auf der Suche nach Zurüstung zur Mission, sind wir bei der FCJG (der Dachverband von HELP) in Lüdenscheid gelandet, wo wir zwei Jahre auf der SEM (Schule für Evangelisation und Mission) verbrachten. Danach gingen wir als Teil eines kleinen Pionierteams nach Afrika. Dort sind wir auf den Boden der Missionsrealität geholt worden. Alle Missionsromantik verschwand, als wir eng zusammen mit den Straßenjungs von Uganda lebten.
Nach drei Jahren gingen wir erst mal zurück nach Europa. In der Zwischenzeit wurde unser drittes Kind geboren. Wir hatten noch vieles zu lernen, und doch ließ uns der Gedanke an Mission nicht los. In Manila wurden dringend Mitarbeiter in der Drogenreha gesucht und wir waren bereit, ein weiteres Mal als Familie in ein uns fremdes Land aufzubrechen. Mittlerweile sind wir seit drei Jahren auf den Philippinen und fühlen uns am richtigen Platz. Unsere Kinder sind fröhlich und ausgeglichen und wir sind glücklich am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu sein.” Familie Pieren aus de Schweiz.
Weitere kurze Berichte zu den Diensten gibt es auf der rechten Seite unter “Kategorien”. Mehr zu HELP Philippinen >> Mehr zum Set Free Center >>
Dondon kommt aus Davao City und hat bereits eine Zeit bei “Jugend mit einer Mission”, einem weltweiten missionarischen Dienst, verbracht. Ein Pistolenschuss hat seinen Fuß verkrüppelt und er ist in ärztlicher Behandlung. „Es ist ein Wunder, dass dein Unterschenkel bis jetzt noch nicht amputiert werden musste, lass uns beten, dass die Knochenentzündung gut auf das Antibiotikum anspricht“, sagte ihm neulich sein Doktor. Wir haben schon so viel Gutes mit Gott erlebt, dass wir auch hier vertrauen und denken: Mit Gott ist alles möglich!
Manuel hat sein Programm erfolgreich beendet, er ist inzwischen in der Nachsorge und auf Arbeitssuche. Wir kennen Manuel schon seit 8 Jahren, denn er hat mehrere Anläufe gebraucht für seinen Durchbruch. Umso dankbarer sind wir für die Veränderung, die in seinem Leben stattfindet. Mit 44 Jahren ist es jetzt seine Herausforderung, einen Job zu finden. Mehr zum Set Free Center >>